15.01.2016

BB-Serie: Hochzeit und Glasleistenzuschnitt


Ordnung und Präzision bestimmen den Glasleistenzuschnitt. Doch beim i.d.R. günstigsten Profil am Element gibt es mehr Alternativen als man zunächst denkt.

BB-Serie: Hochzeit und Glasleistenzuschnitt
Mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Fensterbaubranche bringt Jochen Bliestle mit. Foto: die fensterbau optimierer.


In automatisierten Produktionen ist die Hochzeit ein geplanter, geregelter und reibungsloser Prozess. Die Flügel werden automatisch in Fächer einsortiert und bei Bedarf dem Rahmen bzw. Hochzeitsplatz zugeführt. Hier gibt es nach meiner Erfahrung konzeptionell zwei grundsätzliche Wege: Die klassische Variante ist die definierte Abstapelung der Flügel in einen Flügelpuffer, der Rahmen wird am Hochzeitsplatz gescannt und dem Mitarbeiter die dazugehörige bzw. die dazugehörigen Positionen der Flügel angezeigt. Es gibt aber auch Konzepte, bei denen auf den eigentlichen Hochzeitsplatz verzichtet wird, die Flügel dem Rahmenanschlag zugeführt und dort bereits eingehängt werden. Dieses Konzept belastet nach meiner Auffassung zusätzlich den Engpass „Rahmenanschlag“ bietet aber bei bestimmten Elementen z.B. bei Elementen mit Oberlicht den Vorteil, dass bereits am Rahmenanschlag Rahmen und Flügel komplett beisammen sind. Eine endgültige Beurteilung, welche Variante die bessere ist, kann nur auf Basis eines Gesamtkonzepts entschieden werden.

Bei nicht automatisierten Produktionen müssen definierte Puffer die Aufgabe übernehmen. Da ich bereits in Heft 11/2015 ausgiebig auf dieses Thema eingegangen bin möchte ich an dieser Stelle nur noch an die Sicherstellung der Zuordnung appellieren. Nahezu alle Unternehmen verwenden inzwischen Etiketten für die Identifizierung der Profilstäbe. Häufig ist es nur ein einmaliger Einrichtungsaufwand, dass auf den Etiketten (Rahmen und Flügel) der Flügelpufferplatz aufgedruckt wird. Diese Vorgehensweise ordnet 2 Arbeitsschritte: Das definierte Abstellen der Flügel auf den vordefinierten Pufferplatz und daraus resultierend das schnelle Finden des bzw. der dazugehörigen Flügel auf Basis der Fachinformation des Flügels auf dem Rahmenetikett. Dadurch wird mit wenig Aufwand ein reibungsloser Prozess erreicht und zwangsgeführt und geplant Ordnung geschaffen.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der neuen Ausgabe von Bauelemente Bau.In automatisierten Produktionen ist die Hochzeit ein geplanter, geregelter und reibungsloser Prozess. Die Flügel werden automatisch in Fächer einsortiert und bei Bedarf dem Rahmen bzw. Hochzeitsplatz zugeführt. Hier gibt es nach meiner Erfahrung konzeptionell zwei grundsätzliche Wege: Die klassische Variante ist die definierte Abstapelung der Flügel in einen Flügelpuffer, der Rahmen wird am Hochzeitsplatz gescannt und dem Mitarbeiter die dazugehörige bzw. die dazugehörigen Positionen der Flügel angezeigt. Es gibt aber auch Konzepte, bei denen auf den eigentlichen Hochzeitsplatz verzichtet wird, die Flügel dem Rahmenanschlag zugeführt und dort bereits eingehängt werden. Dieses Konzept belastet nach meiner Auffassung zusätzlich den Engpass „Rahmenanschlag" bietet aber bei bestimmten Elementen z.B. bei Elementen mit Oberlicht den Vorteil, dass bereits am Rahmenanschlag Rahmen und Flügel komplett beisammen sind. Eine endgültige Beurteilung, welche Variante die bessere ist, kann nur auf Basis eines Gesamtkonzepts entschieden werden.

Bei nicht automatisierten Produktionen müssen definierte Puffer die Aufgabe übernehmen. Da ich bereits in Heft 11/2015 ausgiebig auf dieses Thema eingegangen bin möchte ich an dieser Stelle nur noch an die Sicherstellung der Zuordnung appellieren. Nahezu alle Unternehmen verwenden inzwischen Etiketten für die Identifizierung der Profilstäbe. Häufig ist es nur ein einmaliger Einrichtungsaufwand, dass auf den Etiketten (Rahmen und Flügel) der Flügelpufferplatz aufgedruckt wird. Diese Vorgehensweise ordnet 2 Arbeitsschritte: Das definierte Abstellen der Flügel auf den vordefinierten Pufferplatz und daraus resultierend das schnelle Finden des bzw. der dazugehörigen Flügel auf Basis der Fachinformation des Flügels auf dem Rahmenetikett. Dadurch wird mit wenig Aufwand ein reibungsloser Prozess erreicht und zwangsgeführt und geplant Ordnung geschaffen.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der neuen Ausgabe von Bauelemente Bau.

Hier geht's zu ‚die fensterbau optimierer‘.