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18.01.2016

Beratung sorgt für Mehrwert und mehr Wohnkomfort


Ein Fachbeitrag von Ralf Vornholt, Marketing und Technik, Saint-Gobain Glass Deutschland GmbH.

Beratung sorgt für Mehrwert und mehr Wohnkomfort
Mit Sonnenschutzglas ist eine Rückzugsoase immer angenehm temperiert. Foto: Josefine Unterhauser, Saint-Gobain Glass Deutschland GmbH.


Die Kombination aus effizientem Sonnenschutzglas und einem Verschattungssystem als sommerlicher Wärmeschutz wird aufgrund des sich ändernden Klimas und der Reduzierung von Klimatisierungskosten immer wichtiger. In diesem Zusammenhang wurden nicht nur die Anforderungen der DIN 4108-2 verschärft, auch die EnEV 2014 fordert den Nachweis eines ausreichenden sommerlichen Wärmeschutzes für Neubauten und die energetische Sanierung. Dies gilt für alle Räume in Hochbauten, die auf mindestens 19° C beheizt sind. Die erhöhten Anforderungen ergeben sich unter anderem aus einem geänderten Berechnungsverfahren, das höhere Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz bei großen Glasflächen stellt und einer Aktualisierung der Klimadaten sowie einer Neueinteilung der Klimazonen.

Für Fenster, Fassaden und Glas ergeben sich im Einzelnen folgende wichtige Änderungen

Auf eine Berechnung nach Abschnitt 8.2.2 der DIN 4108-2 kann verzichtet werden, wenn bei Wohngebäuden der grundflächenbezogene Fensterflächenanteil kleiner als 35 % ist und die Fenster einen außenliegenden Sonnenschutz mit FC < 0,30 aufweisen. Wie bisher ist ebenfalls kein Nachweis erforderlich, wenn der Fensterflächenanteil kleiner als 10 % ist.

Das Verfahren der Sonneneintragskennwerte Szul wurde so modifiziert, dass Klimaregion, Bauart und Nachtlüftung mit einem neuen S1-Wert kombiniert wird, der nur für einen grundflächenbezogenen Fensterflächenanteil von 26 % gilt. Außerdem wurde ein neuer Faktor S2 als Korrektur zu S1 für andere Fensterteile aufgenommen.

Der Faktor der passiven Kühlung wurde aufgenommen und die Tabelle mit Anhaltswerten für die Abminderungsfaktoren FC mit den Werten für Zweifach- und Dreifach-Isolierglas sowie Sonnenschutzglas ergänzt.

Räume mit unbeheizten Glasvorbauten - also Wintergärten - werden gesondert geregelt.

Den kompletten Beitrag von Ralf Vornholt lesen Sie in der nächsten Ausgabe von Bauelemente Bau, welche am 11.02. erschienen wird.

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