14.06.2016

Abschied von Rainer Kohn


Abschied von Rainer Kohn
Als optimistischer, kompetenter, engagierter und stets kundenorientierter Vertriebsprofi bleibt Rainer Kohn in Erinnerung. Foto: Roto.


Die Roto Frank AG trauert um eine profilierte Führungspersönlichkeit. Wie das Unternehmen mitteilt, starb Rainer Kohn am 7. Juni 2016 im Alter von 73 Jahren. Kohn war insgesamt 56 Jahre und damit sein gesamtes Berufsleben für das Unternehmen tätig.

Der über die Firmengrenzen hinaus bekannte und in der Branche sehr angesehene Vertriebsprofi verkörperte die „Nah am Kunden"-Strategie von Roto „so überzeugt und überzeugend wie kaum ein Zweiter", betont der Vorstandsvorsitzende Dr. Eckhard Keill. Der Tod von Rainer Kohn sei in jeder Hinsicht ein großer Verlust und hinterlasse eine schmerzhafte Lücke.

Aus der Vita von Rainer Kohn

Der 1943 in Stuttgart geborene Kohn trat am 1. Mai 1960 in das von Wilhelm Frank gegründete Unternehmen ein und absolvierte zunächst eine dreijährige Ausbildung zum Industriekaufmann. Schnell wurde erkannt, dass der engagierte und kontaktfreudige junge Mann über ein ausgeprägtes verkäuferisches Talent verfügte. "Seine besondere Stärke, offen und optimistisch auf Menschen zuzugehen und zu ihnen ein dauerhaftes Vertrauensverhältnis aufzubauen, beeinflusste seine berufliche Karriere ebenso positiv wie sein fundiertes Fachwissen", würdigt Keill den Verstorbenen.

Seine Stationen bei Roto führten Kohn von der Leitung des Verkaufsbüros Offenbach (1966) über die Ernennung zum Verkaufsleiter Deutschland (1976) bis zur 1990 erfolgten Berufung zum Bereichsvorstand Vertrieb der Division Fenster- und Türtechnologie. Auch nach seinem altersbedingten Ausscheiden im Jahre 2008 war er mit dem Unternehmen als Berater des Vorstandes bis zuletzt eng verbunden.

Für viele Kunden und Partner war der begabte Netzwerker das Gesicht von Roto. Ein enger persönlicher Kontakt zu den Kunden war ihm genau so wichtig wie die regelmäßige Teilnahme an wichtigen Branchenveranstaltungen. Diese hohe Präsenz in der Branche hat ihm letztlich auch den Ehrentitel „Mister Roto" eingetragen.