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16.02.2017

Erstes Objekt für Winkhaus aluPilot


Die Deutsche Rentenversicherung in Münster. Bilder: Winkhaus

Erstes Objekt für Winkhaus aluPilot



Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Westfalen modernisiert derzeit ihre Hauptverwaltung in Münster Bis 2019 werden in dem Gebäude sukzessive fast 2100 Fenster ausgetauscht. Für alle Beteiligten ist das Vorhaben ein Pilotprojekt. Denn erstmalig kommt der Fensterbeschlag Winkhaus aluPilot zum Einsatz. Vorteile des neuen Beschlagsystems sind vor allem die verkürzten Anschlagzeiten und das einfache Handling.

Insgesamt zählt der Kernbereich des 1973 erbauten Gebäudes rund 2100 Fenster. Diese werden in zwölf Bauabschnitten während der nächsten vier Jahre gegen neue ersetzt. Um den Auftrag zur Lieferung und Montage der Fenster, der europaweit ausgeschrieben wurde, bewarb sich auch Metallbau Lansing aus dem rund 60 Kilometer entfernt liegenden Vreden. Für seine Aluminiumfenster verarbeitet der Betrieb jetzt auch das System von TKI.
Mit dem Neuauftrag in der Tasche hielten Thomas Lansing, Geschäftsführender Gesellschafter bei Lansing, und Thomas Fattler, Leiter Systementwicklung bei TKI, Ausschau nach dem passenden Beschlag für die bestellten Alufenster. Angesichts der großen Stückzahl standen neben einer hohen Materialqualität auch die Rationalisierung der Produktions- und Montageabläufe im Vordergrund.

Optimale Lösung gefunden

Auf der Messe Fensterbau/Frontale im März 2016 wurden sie fündig. Denn das kurz zuvor von Winkhaus angekündigte Beschlagsystem aluPilot passte genau ins Anforderungsprofil. Mit dem aluPilot Concept können Flügelgewichte bis 130 kg, bei aluPilot Topstar Flügelgewichte bis 180 kg realisiert werden. Beide wurden für die Aluminium Euronut konzipiert. Einzelne Beschlagteile lassen sich - wenn nötig - leicht austauschen.

Kurze Anschlagzeit

Nachdem der Bauherr „grünes Licht" gab, konnte die Produktion in Vreden starten. Dabei sollte sich die zugesagte Zeitersparnis für die Montage der Beschläge bewahrheiten. Verantwortlich dafür ist unter anderem die geringere Anzahl an Bauteilen. Die Beschläge werden direkt von außen frontal mithilfe eines handlichen Montagehebels in die Beschlagnut eingesetzt. Zur Befestigung der Beschlagteile wird lediglich ein Torx TX-25 benötigt und justiert wird einheitlich mit einem 4mm-Inbus-Schlüssel.
Ein Freistanzen der Flügelbeschlagnut ist nicht notwendig. Das reduziert zusätzlich die Bearbeitungszeit. Bei aluPilot entfallen zudem ganze Arbeitsschritte wie etwa das Messen, Ablängen und Stanzen von Schubstangen, da Treibstangen in sieben Fixlängen (118 bis 488 mm) verwendet werden. Insgesamt reduziert dieses neue Konzept die Anschlagzeit eines Fensters um rund 10 Minuten.

Durchdachte Verpackung

Neben der geringen Anzahl einzelner Beschlagteile trägt auch das neue Verpackungskonzept zur Vereinfachung der Lagerhaltung bei. Zur Verfügung stehen Grundkartons mit den größenunabhängigen Bauteilen jeweils einer Beschlaggarnitur oder alternativ auch umfangreiche Verpackungseinheiten für große Projekte. Damit reduziert sich der Aufwand beim Handling der einzelnen Beschlagteile, die Bauteile sind beim Transport optimal geschützt und es bleibt weniger Abfall übrig.
Mehr zu dem neuen Beschlag in der Titelgeschichte von Winkhaus, die in der Märzausgabe von bauelemente bau erscheinen wird.


In der Produktion bei der Lansing Metallbau werden die rund 2100 Aluminiumfenster mit dem aluPilot Beschlag gefertigt.

 

 



Weitere Bilder:
Erstes Objekt für Winkhaus aluPilot


Weitere Infos finden Sie hier:
http://www.winkhaus.com/de-de/fenstertechnik/aluminium-euronut%20beschlaege/alupilot