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10.04.2017

Edgetech Super Spacer „kriegt die Kurve"


Rund 2.790 Quadratmeter Isolierglas wurden für die Glasfassade der T-Mobile Arena in Las Vegas an Ort und Stelle kalt gebogen und in Aluminiumrahmen montiert.

Edgetech Super Spacer „kriegt die Kurve
Foto: Edgetech.


Die T-Mobile Arena in Las Vegas hat eine ausladende, elliptisch geformte Glasfassade. Die Schüsselform der Fassade bringt unzählige Glasbiegeradien und Kantenmaße mit sich und im Gegensatz zu planen Scheiben sind für die gebogenen Scheiben keine Werte für Druckfestigkeit, Zugfestigkeit und Biegefestigkeit bekannt. Da die Glaskrümmung wiederum Einfluss auf die Biegesteifigkeit und damit auf die Klimalasten des Isolierglases hat, wurden minimale Biegeradien, maximale Biegewinkel sowie notwendige Einbautoleranzen im Vorfeld aufwändig berechnet und auch getestet. Die rund 2.500 trapezförmigen Isolierglaseinheiten, wurden direkt auf der Baustelle kalt gebogen.

Dauerhaft dicht

Naturgemäß wirken die mechanischen Kräfte, mit denen die gebogenen Isolierglaseinheiten im Rahmen gehalten werden, auch dauerhalt auf den Randverbund. Neben dem richtigen Dichtungsmaterial kommt dem Abstandhalter bei der Aufgabe, den Scheibenzwischenraum über Jahrzehnte hinweg hermetisch abzudichten, die größte Bedeutung zu. „Flexible Abstandhalter können nach dem Biegen im Gegensatz zu rigiden Abstandhaltern keine Knicke oder Wulste bilden, die die Dichtigkeit beeinträchtigen können", erklärt Christoph Rubel, Technikexperte bei Edgetech. Neben den wirtschaftlichen Aspekten war diese funktionelle Eigenschaft der wesentliche Grund, Super Spacer für die Glasfassade der T-Mobile Arena einzusetzen. Ein weiterer Pluspunkt waren die ausgezeichneten Isoliereigenschaften des Super Spacer Warme Kante Systems, das damit einen Beitrag zum Wärmeverhalten des gesamten, nach LEED-Goldstandard errichteten Gebäudes leistet.

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