E-Mail
04.08.2017

bb-Marktübersicht: Kunststoff-Fenster und -Türen


bb-Marktübersicht: Kunststoff-Fenster und -Türen
Zahlreiche Fensterbau-Unternehmen sind mittlerweile Mitglieder der Initiative K-Einbruch bzw. sind im Herstellerverzeichnis der Kommission für "geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Produkte"


Einbruchhemmung und Barrierefreiheit sind schon seit einiger Zeit die beherrschenden Themen. Darüber hinaus haben sich die Systemhäuser insbesondere bei der farblichen Gestaltung der Profile engagiert. Neben den etablierten Farbgebungsverfahren kommen immer mehr auch Alu-Vorsatzschalen zum Einsatz. Es war uns deshalb ein Anliegen, dieses spezielle Marktsegment mit der Marktübersicht ebenfalls zu berücksichtigen.

Mit der aktualisierten Fassung der Marktübersicht wollen wir den Bauelementehandel und das in der Montage tätige Fachhandwerk über die derzeit verfügbaren Lösungen für die Einbruchhemmung bzw. Barrierefreiheit sowie die Möglichkeiten der farblichen Gestaltung informieren. Darüber hinaus haben wir die an der Marktübersicht beteiligten Unternehmen aufgefordert, die Gelegenheit zu nutzen, um neben den Produkten auch ihre ergänzenden Serviceleistungen vorzustellen.

Erweitertes Angebot in Sachen Einbruchhemmung

Es wenig hat es gedauert, aber mittlerweile haben viele Fensterbau-Unternehmen die Verunsicherung in der Bevölkerung über die Vielzahl an Einbrüchen auch als Chance erkannt. Sie haben darauf nicht nur mit der entsprechenden Ergänzung ihres Programms um einbruchhemmende Lösungen reagiert, sie haben sich auch dem Prozedere unterzogen, das notwendig ist, um in das Herstellerverzeichnis der Kommission Polizeiliche Kriminalprävention (KPK) für "geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Produkte" aufgenommen zu werden. Damit steht dem Bauelementehandel heute eine deutlich breitere Angebotspalette zur Verfügung. Neben RC 1 und RC 2 Lösungen haben einzelne Hersteller auch schon Varianten in RC 3 im Angebot, um erhöhten Sicherheitsanforderungen entsprechen zu können.

Ganz ohne Stolperschwelle

Türschwellen bis 2 cm Höhe werden von vielen Anbietern als „barrierefrei angepriesen". Tatsächlich fordert der Gesetzgeber für öffentliche Gebäude und für barrierefreie Wohnungen die Vermeidung unterer Türanschläge. Nur in dem Fall, dass sie nicht zu vermeiden sind, dürfen Türschwellen maximal 2 cm betragen. Weil nicht nur Rollstuhlfahrer und Benutzer von Rollatoren schwellen- und damit stolperfreie Übergänge schätzen, stellen sich Systemhäuser, Beschlag- und Türenhersteller der Herausforderung, die geforderte Dichtigkeit und die in der DIN 18040 geforderten Barrierefreiheit in Einklang zu bringen.

Die Kollegen machen‘s vor

Bei den Fensterbau-Kollegen in Österreich sind Alu-Vorsatzschalen ein beliebtes Mittel zur farblichen Gestaltung. Bei einzelnen Betrieben liegt der Anteil bei 50 Prozent und darüber. In Deutschland setzen sich die Verbundkonstruktionen dagegen nur zögerlich durch. Zu beobachten ist eine klassische Süd-Nord-Verteilung, wie sie auch bei den Holz/Alu-Verbundkonstruktionen zu erkennen ist. In Süddeutschland macht sich der Einfluss der österreichischen Nachbarn in deutlich höheren Marktanteilen bemerkbar, als dies in Norddeutschland der Fall ist. Verlässliche Daten zu den tatsächlichen Marktanteilen für ganz Deutschland sind aber bis heute nicht verfügbar, so dass die in diesem Markt tätigen auf ihr „qualifiziertes Bauchgefühl" angewiesen sind.

Kostenloser Download

Die Tabelle mit den technischen Daten der Kunststoff-Fenster und -Türen der beteiligten Hersteller bieten wir Ihnen bei einem Klick auf den obigen Link als pdf-Datei zum kostenlosen Download an.