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10.10.2017

Welche Veränderungen erwarten die Branche?


Gastautor Peter Schmidt vom Deutschen Medien Verlag über die Digitalisierung in der Baubranche.

Welche Veränderungen erwarten die Branche?
Mit der Hilfe der Digitalisierung könnten Bauvorhaben schneller und günstiger abgewickelt werden. Foto: pexels.


Wie sich schon in der Gegenwart abzeichnet, wird die Industrie der Zukunft maßgeblich durch die Digitalisierung geprägt sein. Von dieser Entwicklung sind neben produzierenden Unternehmen auch Betriebe aus dem Baugewerbe wie unter anderem dem Fenster-, Türen- und Fassadenbau betroffen. Doch welche Veränderungen kommen dabei im Detail auf die Unternehmen der Branche zu und welche Chancen bzw. Nachteile sind damit verbunden?

Was steckt eigentlich hinter dem Begriff der Industrie 4.0?

Bei der Wortschöpfung Industrie 4.0 handelt es sich um einen Begriff, der im Wesentlichen durch die Forschungsunion der deutschen Bundesregierung geprägt wurde. Grundsätzlich steht die Bezeichnung dabei für eine Verzahnung von modernster Informationstechnik mit der industriellen Produktion. Digital vernetzte Systeme sollen eine selbstorganisierte Produktion ermöglichen. In dieser automatisierten Produktionsumgebung sollen Maschinen, Menschen, Anlagen, Produkte und die Logistik direkt über das Internet der Dinge miteinander kommunizieren bzw. kooperieren. Auf diese Weise wäre es möglich, nicht nur einzelne Produktionsabläufe, sondern die gesamte Wertschöpfungskette zu optimieren. Die Grundlage für die Industrie der Zukunft bilden dabei drahtlose Übertragungstechniken wie beispielsweise RFID.

Welche Chancen und Risiken birgt die Technologie speziell für Bauunternehmen?

Neben dem Maschinenbau und der Automobilindustrie soll die Digitalisierung auch in der Baubranche in den nächsten Jahren kräftig vorangetrieben werden. So können mit der Hilfe der Digitalisierung unter anderem Bauvorhaben schneller abgeschlossen werden, während trotz nachhaltiger Qualität nicht der vereinbarte Kostenrahmen gesprengt wird. Weiterhin bedeutet mehr Digitalisierung innerhalb der Wertschöpfungskette, dass Unternehmen wesentlich agiler handeln können und weiterhin besser abgesicherte Entscheidungen treffen können. Ein weiterer Vorteil: Dank der Verarbeitung von Big Data lassen sich mit der Hilfe von digitalen Systemen Marktbewegungen deutlich früher erkennen und es ist zudem möglich, benötigtes Wissen gezielter abzurufen. Da auch die internationale Konkurrenz hier nicht schläft, ist die Umstellung für Unternehmen aus dem Baugewerbe ein wichtiger Faktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Betriebes. Wer hier also nicht rechtzeitig Maßnahmen ergreift, kann sich in einigen Jahren mit entsprechenden Nachteilen konfrontiert sehen.

Den kompletten Gastbeitrag von Peter Schmidt lesen Sie in der nächsten Ausgabe von bauelemente bau, welche am 9. November erscheinen wird. Darin wird unteranderem die Frage geklärt, warum sich Unternehmen aus der Baubranche schon heute mit der Industrie 4.0 beschäftigen sollten.

Den Internetauftritt des Deutschen Medien Verlages (industrystock.de) können Sie über diesen Link besuchen.