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05.01.2018

Strategische Ausrichtung neu justiert


Strategische Ausrichtung neu justiert
In den nächsten Jahren will der Beschlaghersteller Hautau seine Position als Spezialist für hochwertige Schiebebeschläge weiter ausbauen. Foto: Hautau.


Ist unsere strategische Ausrichtung noch richtig? Diese Frage hat sich auch die Geschäftsleitung der Hautau GmbH aus Helpsen gestellt. Das Ergebnis einer intensiven Analyse von Märkten, Vertriebswegen, Produktprogramm, der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten ist eine eher moderate Kurskorrektur bei der strategischen Ausrichtung. Künftig will das Unternehmen zum einen seine Position als Schiebespezialist weiter ausbauen und sich zum anderen mit Lösungen zur Automatisierung rund ums Fenster am Markt positionieren. Um den Ruf als Anbieter hochwertiger Schiebebeschlaglösungen zu untermauern, wird das Unternehmen in Nürnberg gleich zwei neue Beschlaglösungen für Schiebelemente vorstellen.

Nachdem die letzte Überprüfung der strategischen Ausrichtung bei Hautau schon einige Jahre zurückliegt, hat sich das Unternehmen im März 2016 erneut dieser wichtigen Aufgabe gestellt. „Wir haben dabei konsequent alles in Frage gestellt. Denn ein Unternehmen wie wir, mit über 107-jähriger Tradition und einer Belegschaft, die sich durch eine sehr geringe Fluktuation auszeichnet, neigt manchmal dazu, die Erfolgsfaktoren nicht mehr selbstkritisch zu hinterfragen. Daher war es mal wieder an der Zeit, uns den Spiegel vorzuhalten, unser Tun umfassend zu überprüfen. Ein ‚einfach weiter so‘ ohne klare Strategie ist nicht zukunftsfähig", macht Martin Beißner, Technischer Geschäftsführer des Unternehmens, deutlich.

„Haben vieles richtig gemacht"

Unterstützt wurde das Unternehmen dabei von Branchenexperten der Unternehmensberatung Munich Strategy Group. „Beleuchtet haben wir dabei neben unseren internen Abläufen auch unser Vertriebskonzept sowie unser komplettes Produktprogramm. Dabei konnten wir mit Freude feststellen, dass wir in den letzten Jahren vieles auch richtig gemacht haben. Sonst wären wir auch nicht da, wo wir heute stehen", berichtet Frank Jedamski, Kaufmännischer Geschäftsführer des Unternehmens.

Wichtigstes Ergebnis einer detaillierten Analyse von Märkten und deren Potenzialen sowie den eigenen Möglichkeiten des Unternehmens: die Konzentration auf Schiebebeschläge ist und bleibt richtig. Das Unternehmen will sich daher künftig als Spezialist für Schiebetechnik und Automation rund ums Fenster im internationalen Fenstermarkt positionieren. „Diese Kombination bietet aktuell sonst niemand im Markt", macht Jedamski deutlich.

Die komplette Titelgeschichte lesen Sie ab Seite 42 in der Januar-Ausgabe von bauelemente bau.

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