07.12.2015

Puffer statt zweiter Schweißmaschine


Durch die leistungsstarke TurboLine (Hochtemperaturschweißen) von Stürtz konnte auf die 2. Schweißmaschine und sogar den teuren 2 Kopf-Putzer verzichtet werden. Bild: Stürtz

Puffer statt zweiter Schweißmaschine


Nachdem die vorhandenen Schweiß-Putzlinien bereits 15 Jahre auf dem Buckel hatten, stand beim Unternehmen bewa-plast Fenstersysteme, ansässig im mittelhessischen Mengerskirchen eine Neuinvestition an. Dass es wieder eine Lösung aus dem Hause Stürtz sein sollte, war schnell klar. Die Suche nach der passenden Lösung, die sowohl der technischen Weiterentwicklung Rechnung trägt als auch den räumlichen Bedingungen und dem Budget, nahm dagegen etwas mehr Zeit in Anspruch.

Ziel der Investition war es, in schwierigen Platzverhältnissen und mit begrenztem Budget die Fertigungstiefe zu erhöhen und die Ausbringungsmenge zu erhalten, mit leichtem Puffer nach oben. Die Lösungen wurden in mehreren Planungsvarianten, am Computer und durch Besuche bei Stürtz Kunden, gemeinsam mit der Fertigungsleitung von bewa-plast erarbeitet. Und dabei kam Erstaunliches heraus: Durch die leistungsstarke TurboLine (Hochtemperaturschweißen) von Stürtz konnte auf die 2. Schweißmaschine und sogar den teuren 2 Kopf-Putzer verzichtet werden.

Innerbetriebliche Logistik verbessert

Durch diese platzsparende und kostengünstige TurboLine wurde Kapital frei, dass ein wichtige Maßnahme in Sachen innerbetrieblicher Logistik noch mit realisiert werden konnte: Das Verteilen und Sortieren der geschweißten Flügel und Rahmen an die Arbeitsplätze.
In diesem Bereich wurde auf Grund von manuellen Materialbewegungen viel Zeit und Geld vergeudet. Durch die entsprechende Planung konnte ein dynamisches, von der Stürtz-Eigenen Software effizient gesteuertes, Verteil- und Puffersystem installiert werden, das seither für einen Schub in der Produktivität sorgt.

Für die Projektarbeit und Umsetzung solcher Vorhaben bietet Stürtz den Service eines eigenen Projektleiters. Maschinenbauingenieur Frank Weißenfels konnte mit seiner langjährigen Erfahrung, gemeinsam mit Klaus Hartmann (technischer Vertrieb) die Planungen in die Tat umsetzen.
Nach wenigen Terminen zur Besprechung von Details, auch mit dem Softwarehaus 3E, das die Ansteuerung und die Fertigungsdaten aus 3E Look lieferte, wurde nach Ostern 2015 mit der Installation der Anlagen in Mengerskirchen begonnen. Schon nach kurzer Zeit liefen die ersten Elemente durch die Anlage, so dass die Feineinstellung und Produktionsbegleitung vorgenommen werden konnte.

Den kompletten Bericht finden Sie in der Dezemberausgabe von Bauelemente Bau, die am 17. Dezember erscheinen wird.

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