11.03.2016

Pimapen sorgt für Wachstumsschub


Deceuninck meldet Umsatzzuwächse von 16,6 Prozent in 2015

Pimapen sorgt für Wachstumsschub


Dank der erfolgreichen Integration des türkischen Systemherstellers Pimapen, der Gewinnung neuer Kunden und verbesserter betrieblicher Leistungsfähigkeit konnte die Deceuninck-Gruppe in 2015 ihren Umsatz um 16,6 % auf € 644,5 Millionen steigern. Auf vergleichbarer Basis stieg der Umsatz um 7,3 % auf € 593,2 Millionen. Verantwortlich für die Zuwächse ist die gute Entwicklung der Märkte in den USA, Großbritannien und Südeuropa. Diese positiven Effekte wurden durch den massiven Marktrückgang in Russland teilweise aufgehoben. In 2015 hat die Gruppe 38,7 Millionen Euro in die Expansion und Entwicklung neuer Produkte investiert.


„2015 war ein gutes Jahr für Deceuninck. Wir haben einen starken organischen Volumenzuwachs in Westeuropa, Nordamerika, der Türkei und den Emerging Markets realisieren können und Pimas erfolgreich in die Gruppe integriert. Mit der erfolgreiche Plazierung von Retail-Anleihen konnten wir uns zusätzliche € 40 Millionen Nettoliquidität verschaffen, die dafür verwendet werden sollen, weiteres Wachstum sowie die neuen Extrusionswerke in der Türkei und an der US-amerikanischen Westküste zu finanzieren", berichtet Tom Debusschere, CEO der Deceuninck Gruppe. Debusschere hat zum 1. März seine Aufgabe als CEO nieder gelegt, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Bis 10. Mai bleibt er jedoch Mitglied des Vorstands. Bis zur Ernennung eines Nachfolgers von Tom Debusschere wird der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Francis Van Eeckhout, als Interim-CEO fungieren.

Westeuropa

Der Gesamtjahresumsatz in Westeuropa stieg in 2015 um 8,2 % auf € 170,5 Millionen. Die Gruppe profitierte von einer wirtschaftlichen Erholung in Spanien und Italien sowie einem sich fortsetzenden Wachstum in GB und den Benelux-Ländern. Die im 4. Quartal in Frankreich erzielten Volumina waren durch milde Wetterbedingungen und staatliche Anreizprogramme begünstigt. Westeuropa repräsentiert 26 % des konsolidierten Umsatzes 2015 (2014: 28 %).

Mittel- und Osteuropa (inkl. Deutschland)

Der Gesamtjahresumsatz 2015 sank in Euro um -2,7 % auf € 169,7 Millionen (2014: € 174,4 Millionen). Bei konstanten Wechselkursen stieg der Umsatz um 2,8 %. In Mitteleuropa konnte das Unternehmen Zuwächse erzielen, die wurden aber teilweise durch den Rückgang des russischen Marktes sowie durch die Abwertung des russischen Rubels aufgezehrt. Auf Mittel- und Osteuropa entfallen 26 % des konsolidierten Umsatzes 2015 (2014: 32 %

Türkei und Emerging Markets

Diese Region enthält primär Inlandsumsätze in der Türkei sowie alle Umsätze in China, Indien, Brasilien und Australien. Die Umsätze 2015 stiegen in Euro ausgedrückt um 40,2 % auf € 193,1 Millionen (bei konstanten Wechselkursraten: +46,6 %). Der Anstieg ergibt sich primär aus der erfolgreichen Integration von Pimas sowie aus dem organischen Wachstum, das über alle drei Premium-Marken (Egepen Deceuninck, Winsa und Pimapen) hinweg realisiert wurde. Dieser Zuwachs ist das Ergebnis eines starken Händlernetzes mit über 3.000 Verkaufsstellen.
Die Geschäftsentwicklung in den Emerging Markets verlief langsamer als angenommen, was sich vor allem an den Marktbedingungen in Brasilien und Indien liegt. Die Geschäftsentwicklung in Chile liegt im Plan, und die Gruppe begann mit der Folierung von Fensterprofilen in Santiago de Chile, um die in der Region steigende Nachfrage nach farbigen Fensterprofilen zu bedienen.Türkei und die Emerging Markets repräsentieren 30 % des konsolidierten Gruppenumsatzes 2015, im
Vergleich zu 25 % in 2014.

Nordamerika

Der Gesamtjahresumsatz 2015 von Deceuninck North America (DNA) stieg um 33,7 % auf € 111,2 Millionen (bei konstanten Wechselkursraten stieg der Umsatz 11,6 %), was primär auf Neukunden von DNA zurückzuführen ist. Zusätzlich profitierte die Gruppe von einem positiven Klima in der Renovierung als auch bei Neubauten. Nordamerika repräsentiert 17 % des konsolidierten Umsatzes 2015, im Vergleich zu 15 % in 2014. Im September erfolgte bei DNA den ersten Spatenstich für seine neue Produktionsstätte im Westen der USA, die in Fernley, NV, in der Nähe von Reno liegt. Der Bau eines neuen Gebäudes mit 50.000 m², das für 24 Extrusionslinien ausgelegt ist, wird es DNA ermöglichen, neue Kunden an der US-Westküste effizienter zu bedienen.

 

Deceuninck Tom Debusschere

 

 

Tom Debusschere hat zum 1. März seine Aufgabe als CEO nieder gelegt, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Deceuninck_CEO

 

 

Bis zur Ernennung eines Nachfolgers von Tom Debusschere wird der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Francis Van Eeckhout, als Interim-CEO fungieren.