24.03.2016

Fenster, das auch Heizen kann


Das Klimafenster 4.0 von Schüt-Duis ist mit einer 3fach-Isolierverglasung von Vestaxx ausgestattet. Die raumseitige Glasscheibe kann über eine in Nanotechnologie aufgebrachte Metalloxidschicht beheizt werden. Grafik: Schüt-Duis.

Fenster, das auch Heizen kann


Auf der diesjährigen Fensterbau Frontale stellte die Schüt-Duis Fenster & Türentechnik mit der Studie ihres „Klimafenster 4.0" einen interessanten Lösungsvorschlag für eine ganze Reihe von Herausforderungen vor, mit denen die Branche täglich konfrontiert ist. Denn das „Klimafenster 4.0" vereint mehrere Funktionen in einem Bauelement: Lüften, Wärmerückgewinnung und Heizen.
Grundlage für das Klimafenster ist das glasfaserverstärkte Profilsystem „Geneo" von Rehau in dem das Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung „Geneo Inovent" verbaut ist. Die verbrauchte Innenluft wird über den oberen Blendrahmen angesaugt und über einen im Profil integrierten Wärmetauscher nach außen geführt.

Verglasung als Flächenheizung

Für die Verglasung des Klimafensters verwendet Schüt-Duis die Systemtechnik des Berliner Start-up-Unternehmens Vestaxx und verbaut diese in Eigenproduktion zu Isolierglaseinheiten. Das Fenster wird so fester Bestandteil der Gebäudeheizung und löst gleichzeitig die bekannten bauphysikalischen Probleme eines Kondensatniederschlags sowie einer abfallenden Kaltluftströmung am Fenster zuverlässig - und auf Dauer. Zudem nutzt es mit dem Prinzip der Wärmestrahlung eine besonders energieeffiziente Heiztechnik.

 





Weitere Infos finden Sie hier:
http://www.schuet-duis.de