20.06.2016

dorma+kaba Gruppe baut Stellen ab


Modernisierung der deutschen Werke Ennepetal und Bocholt geht einher mit einem geplanten Stellenabbau von rund 440 Arbeitsplätzen.

dorma+kaba Gruppe baut Stellen ab
Logos: dorma+kaba Gruppe.


Auf allen Konzernebenen sollen die Weichen in Richtung nachhaltiges profitables Wachstum gestellt werden. Dazu zählen höheres Innovationstempo, schnellere Produktentwicklung und Vertriebsreife, straffere Organisation, konsequente Ausnutzung der Synergien aus dem Zusammenschluss und verbesserte Kostenstrukturen. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei der Mitte Juni bekannt gegebene Zukunftsplan Deutschland ein, dem sowohl Integrationsmaßnahmen aus dem Zusammenschluss zur dorma+kaba als auch bereits bestehende Geschäftspläne der ehemaligen Dorma Gruppe zugrunde liegen. Dafür müssen allerdings insgesamt 440 Stellen abgebaut werden.

Maßnahmen führen zu Stellenabbau

Die Neuausrichtung, die Verlagerung von Produktionsbereichen und die effektivere Organisationsstruktur führen zu einem Abbau an verschiedenen Standorten von dorma+kaba in Deutschland von geplant rund 440 Stellen, wovon auch der Verwaltungsbereich betroffen sein wird. Gleichzeitig kommt es an den Standorten in Singapur und Suzhou (China) zu einem Aufbau von rund 160 Stellen, um die erhöhten Produktionsanforderungen abdecken zu können. Am Standort Ennepetal verbleiben weiterhin die Deutschlandzentrale von dorma+kaba, die Zentrale für das Segment Access Solutions DACH sowie ein Teil der Gruppenfunktionen. Die Umsetzung aller Maßnahmen soll im Laufe des Jahres 2018 abgeschlossen sein und möglichst sozialverträglich erfolgen.

Auf die Homepage der dorma+kaba Gruppe geht es hier.