12.07.2016

Sika entwickelt Klebepistole für die Handapplikation


Sika entwickelt Klebepistole für die Handapplikation
Matthias Dick testet den „Power-Cure" im Technikzentrum der Sika. Foto: Sika.


Für den Fensterbaubetrieb, der die Verklebung nicht in Serie, sondern nur bei einzelnen Elementen oder überschaubaren Stückzahlen einsetzen will, hat der Schweizer Klebstoffspezialist Sika die Klebepistole „Power-Cure" entwickelt. „Mit diesem handlichen Apparat macht das Verkleben von Fenstern regelrecht Spaß", versichert Matthias Dick, Corporate Market Field Manager bei Sika Services, als er das Gerät im Entwicklungszentrum in Widen (bei Zürich) einem Test unterzog.

Einfach zu handhaben

Bei der Entwicklung hat sich Sika auf die problemlose Bedienung von Handapplikatoren besonnen, die z.B. für den Frontscheibenaustausch bei PKWs alltäglich sind und den „Power-Cure" entwickelt. Bei ihm sind weder ein externer Kompressor, noch ein Stromanschluss notwendig. Durch einen leistungsfähigen Akku und integrierter Pumpe kann er händisch bedient werden - ohne jede Anbindung durch Leitungen oder Schläuche. Das kann auf Baustellen z.B. bei RC2-Festverglasungen von Vorteil sein oder wenn an Fensterelementen mit komplexer Geometrie Verklebungen ausgeführt werden sollen.

Und auch auf Seiten des für Handverklebung optimierten Klebstoffes steht eine Vereinfachung für den Anwender parat: „Sikasil AS-66 Design for Power-Cure" ist ein 1 K-Silikonkleber mit einer Booster-Paste als Beschleunigung. Das ergibt einen zähen Klebstoff mit hoher Zugfestigkeit bei großer Dehnung, der UV-stabil ist, ein großes Haftungsspektrum aufweist und ohne Ansprüche an eine definierte Luftfeuchte eingesetzt werden kann.

Den kompletten Bericht finden Sie in der August-Ausgabe von bauelemente bau, welche auch die Marktübersicht der Kunststoff-Fenster enthalten wird.

Weitere Informationen zur Klebepistole "Power-Cure" erhalten Sie hier.