17.11.2016

Branchenverbände prognostizieren leichtes Wachstum für 2017


Branchenverbände prognostizieren leichtes Wachstum für 2017
Die vier führenden Branchenverbände prognostizieren ein leichtes Plus. Logos: VFF / BF / FVSB / pro-K.


Der Fensterabsatz des laufenden Jahres kann laut der jüngsten Studie der vier führenden Branchenverbände, die in Zusammenarbeit mit der Heinze GmbH aus Celle erstellt wurde, mit einem Plus von rund 4,2 Prozent abgeschlossen werden. Das bedeutet rund 14 Millionen vermarktete Fenstereinheiten. 2017 wird laut Studie der Markt in Deutschland - gemessen an der Anzahl der tatsächlich eingebauten Fenster - in etwa der gleichen Größenordnung zulegen. Im Laufe des kommenden Jahres können demnach rund 14,5 Millionen Fenstereinheiten vermarktet werden, vorausgesetzt, dass sich die Bereiche Neubau (2016: +10,3%), Renovierung (2016: +0,2%), Wohnbau (2016: +5,1%) und Nichtwohnbau (2016: +2,5%) weiter wie prognostiziert entwickeln.

Leichte Anteilsverlagerung der verkauften Fenster im Wohnbau / Nichtwohnbau

Für 2017 wird in den Bausegmenten Wohnbau und Nichtwohnbau mit stabilen Zuwächsen gerechnet. 55,7 Prozent aller produzierten Fenster werden 2017 voraussichtlich für die Renovierung beziehungsweise energetische Sanierung des Gebäudebestandes verwendet, das Marktvolumen steigert sich in diesem Bereich allerdings nur leicht um 0,5 Prozent. Die Zahl der im Neubau eingesetzten Fenster steigt dagegen mit plus 9,2 Prozent recht kräftig und erreicht damit einen Marktanteil von 44,3 Prozent. Zusätzlich zur Analyse der Bereiche Renovierung und Neubau bietet die Branchenstudie Informationen über die prozentuale Verteilung der Fenster im Wohn- und Nichtwohnbau. Da für 2017 ein ordentlicher Anstieg der Wohnbauaktivitäten um 5,2 Prozent sowie eine recht positive Entwicklung des Nichtwohnbaus von plus 2,2 Prozent prognostiziert werden, sind leichte Anteilsverlagerungen zu erwarten: 67 Prozent der verkauften Fenster werden 2017 im Wohnbau verbaut (2016: 66,4 Prozent), vor allem im Mehrfamilienhausbau sind die höchsten Zuwachsraten zu erwarten. Der Nichtwohnbau kommt auf 33 Prozent, nach 33,6 Prozent in 2016.

Die komplette Studie mit Stimmen der einzelnen Vertreter der vier führenden Branchenverbände lesen Sie in der nächsten Ausgabe von bauelemente bau, welche am 1. Dezember erscheinen wird.

Auf die Internetseiten der Branchenverbände gelangen Sie über folgende Links:

Verband Fenster + Fassade e. V. (VFF)

Bundesverband Flachglas e. V. (BF)

Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie e. V. (FVSB)

pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V.