24.11.2016

Roto lässt nicht locker


In einem „Offenen Brief" hatte Roto Parlamente und Regierungen in der EU und ihren 28 Mitgliedsstaaten angesichts der hohen Zahl an Einbrüchen zum Handeln aufgerufen und ein europaweites „Bündnis für Einbruchschutz" gefordert.

Roto lässt nicht locker
Foto: Roto.


Aus Anlass des 10. Fachpressetages im letzten Jahr hatte Roto Parlamente und Regierungen in der EU und ihren 28 Mitgliedsstaaten angesichts der hohen Zahl an Einbrüchen zum Handeln aufgerufen. In einem „Offenen Brief" forderte es ein europaweites „Bündnis für Einbruchschutz". Ziel des Vorstoßes war es, die Dokumente dem zuständigen EU-Kommissar in Brüssel persönlich zu übergeben und damit das Thema in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Mit diesem Vorhaben ist das Unternehmen trotz intensiver Bemühungen an „unüberwindbaren Bürokratiehürden und unklaren Zuständigkeiten" gescheitert. Davon unbeirrt hat das Unternehmen eine forsa-Studie in Auftrag gegeben, um zu erfassen wie die Bevölkerung zum Thema Förderung bzw. gesetzlicher Regelung steht. Durch die Ergebnisse sieht sich der Beschlaghersteller bestärkt, sich weiter für das Thema Einbruchschutz stark zu machen. Zumal sich auch Reinhold Hepp von der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) für eine staatliche Förderung auch im Neubau ausspricht.

Politik muss sich kümmern

Nach den unerfreulichen Erfahrungen auf der europäischen Bühne will sich das Unternehmen stattdessen auf die Intensivierung der Aktivitäten auf der politischen Ebene im Heimatland verlegen. Die eingangs erwähnte forsa-Studie ist dabei eine fundierte Diskussionsgrundlage. Wir berichteten über die Studie in der Novemberausgabe von bauelemente bau.
„Die gewählten Volksvertreter können an den Ergebnissen unserer Studie leicht erkennen, dass es eine erhöhte Unsicherheit gibt. Sie sollten sich deshalb fragen, ob Sie in Sachen Sicherheit nicht etwas unternehmen sollten, wenn sie wieder gewählt werden wollen. Wenn sich die etablierten Parteien nicht um das Thema kümmern, bleibt es den Parteien am rechten Rand überlassen und bietet diesen eine willkommene Gelegenheit, sich entsprechend zu profilieren", machte zu den 11. Fachpressetagen in Berlin ein sichtlich verärgerter Dr. Eckhard Keill deutlich.

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