16.02.2018

Baltic Fenster ist insolvent


Baltic Fenster ist insolvent
Foto: Baltic.


Das nordfriesische Unternehmen Baltic Fenster & Türen GmbH aus Langenhorn hat am 14. Februar beim Amtsgericht Husum einen Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Peter-Alexander Borchardt von der Hamburger Kanzlei Reimer Rechtsanwälte bestellt. Borchardt ist in gleicher Funktion auch für den thüringischen Standort Baltic TH Fenster & Türen GmbH in Korbußen (bei Gera) zuständig.

Mit vollständiger Sanierung wird gerechnet

Das 1980 gegründete Unternehmen Baltic Fenster & Türen produziert in Langenhorn täglich rund 700 Fenstereinheiten für Kunden in Deutschland und für den internationalen Markt. Am Standort Korbußen werden vor allem Haustüren hergestellt. „Das Unternehmen hatte bereits ein tragfähiges Sanierungskonzept aufgestellt. Leider haben die darin vorgesehenen Maßnahmen nicht rechtzeitig gegriffen. Daher musste Baltic nun den Insolvenzantrag stellen", sagt Borchardt. Unter seiner Verantwortung werden die beiden Betriebe nun uneingeschränkt fortgeführt. „Ich rechne mit einer vollständigen Sanierung bis zum kommenden Frühsommer."

Auch Jens Christiansen, Baltic-Geschäftsführer und Sohn des Unternehmensgründers Heinz Christiansen, gibt sich optimistisch. „Uns war einfach die Zeit davongelaufen. Die haben wir nun durch den Insolvenzantrag zurückgewonnen." Die Belegschaft teile seine Zuversicht, so Christiansen und ergänzt: „Der Standort in Thüringen wird in unserem Sanierungsplan eine wichtige Rolle spielen."

Über Borchardt

Peter-Alexander Borchardt ist Partner der Kanzlei Reimer Rechtsanwälte, die zu den zehn meistbestellten Insolvenzrechtskanzleien Deutschlands zählt. Persönlich ist Borchardt mit der Region im hohen Norden bestens vertraut: In den vergangenen zwei Jahren hat er beispielsweise die Flensburger Unternehmen Ultratroc GmbH (Maschinenbau), Schlachter Jepsen GmbH & Co. KG sowie die Nordwacht Sicherungsdienst GmbH erfolgreich saniert und damit zum Erhalt von mehr als 450 Arbeitsplätzen in der Grenzregion beigetragen.

Hier kommen Sie auf die Internetseite des Unternehmens.

Zur Internetseite der Kanzlei des Insolvenzverwalters kommen Sie hier.

 

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