24. Februar 2017

Kaum Aufträge aus dem Internet

Grafik: BauInfoConsult.

Die Auftragslage im Bauhandwerk boomt. Das Marktforschungsunternehmen BauInfoConsult hat Akteure aus dem Kleinhandwerk befragt, woher die Aufträge der Betriebe im privaten Wohnungsbau kommen. Es zeigte sich: Wenn es um die eigene Auftragsakquise geht, spielen traditionelle Kanäle eine bedeutsame Rolle. Generell sei die Mund-zu-Mund-Propaganda bei allen Zielgruppen aus dem Handwerk essenziell - wenn auch praktisch kaum über soziale Netzwerke im Internet.

Im Rahmen der Marktstudie „Monitor kleinstbetriebliche Generalisten und Fachhandwerker 2016" hat BauInfoConsult 571 Handwerksbetriebe mit weniger als 5 Mitarbeitern in telefonischen Interviews unter anderem zu ihrer Auftragsakquise bei privaten Auftraggebern befragt. Der klassische Weg über die Arbeit mit Zeitungsanzeigen wird mit 61 Prozent von den Handwerkern am häufigsten genannt. Am populärsten ist diese Anzeigenform bei Fliesenlegern und Malern/Trockenbauern sowie Tischlern.

Erwartungsgemäß spielt aber auch die Empfehlung entweder von Menschen aus dem privaten Umfeld (45 Prozent) oder durch Kollegen (31 Prozent) eine entscheidende Rolle. Zudem scheinen die untersuchten kleinsthandwerklichen Betriebe zu einem erheblichen Anteil von Bestandskunden zu leben (42 Prozent). Ein fester Kundenstamm ist vor allem für das SHK-Handwerk ein wesentlicher Faktor für die Auftragsakquise.

Auf die Homepage von BauInfoConsult gelangen Sie über diesen Link.

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