29. März 2018

Zertifikat für Glasverklebung auf Lackoberflächen

v.l.: Karin Lieb, Martin Wiesmann, Günther Weinbacher, Martin Stöger (Remmers), Paul Kemmel, Matthias Müller (Lohmann) und Projektleiterin Monika Huttner. Foto: ift Rosenheim.

Bisher war eine Klebung in Holzfenstern aufgrund der sehr unterschiedlichen Materialien und der großen Vielfalt der Oberflächenbeschichtungen nur auf unbehandelten Holzoberflächen möglich. In Zusammenarbeit mit dem Lackhersteller Remmers, Otto-Chemie sowie Lohmann hat das ift Rosenheim nunmehr ein konkretes Verfahren für die Klebung beschichteter Holzoberflächen beschrieben.

Der neue, ergänzende Teil 5 der ift-Richtlinie VE-08/4 „Beurteilungsgrundlagen für geklebte Verglasungssysteme" lässt auf der Basis einfacher Vorversuche eine repräsentative Auswahl von mindestens drei Klebesystemen, bestehend aus Holzart, Oberflächenbeschichtung und Klebstoff/Klebeband und Glas zu und ermöglicht die eigenverantwortliche Übertragung auf weitere Klebesysteme.

„Ich danke den beteiligten Unternehmen, die mit großem Aufwand dazu beigetragen haben, den Nachweis zu erbringen", so Karin Lieb vom ift Institut Rosenheim bei der Zertifikatsübergabe. „Auf der Basis dieser Ergebnisse und der Hinweise, die in der VE 08/4 Teil 5 gegeben sind, können interessierte Hersteller die Anwendung nun eigenverantwortlich übertragen."

Auf die jeweiligen Homepages der involvierten Unternehmen gelangen Sie über folgende Links:

ift Rosenheim, Lohmann, Otto-Chemie und Remmers


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