21. Oktober 2021

rubo erfindet sich neu

Über 1,5 Million Euro wurden in die Produktion investiert und zudem die Abläufe und Prozesse neu strukturiert. Im Bild die neue Schweiß-/Putz Linie. Foto: bauelemente bau

Zum Jahresbeginn 2015 hat Carsten Winkler als geschäftsführender Gesellschafter die in Porta Westfalica ansässige rubo Fenster GmbH & Co. KG übernommen. Seitdem wurde stark in die maschinelle Ausstattung investiert und das gesamte Unternehmen neu strukturiert. Mit dem Ergebnis, dass sich der Hersteller von Sonderelementen und Hebeschiebetüren heute als moderner und verlässlicher Anbieter im Markt präsentieren kann und eine wachsende Zahl von Fensterhersteller die Kooperation mit dem Unternehmen sucht.

Die grundlegende Wandlung des Unternehmens wird unter dem Slogan: „rubo: entdecken Sie uns neu!“ schon seit einiger Zeit auch nach außen sichtbar gemacht. Sei es durch die komplett neu gestaltete Internetseite oder die neuen Verkaufsunterlagen im selben frischen Look.

Das vor 30 Jahren gegründete Unternehmen hat eine hohe Kompetenz in der der Fertigung von Bogenfenstern, sowie aller Arten von Sonderfenstern. Dabei werden Profile aller gängigen Hersteller, wie beispielsweise aluplast, Deceuninck, Gealan, profine, Rehau, Salamander, Schüco und Veka verarbeitet, wodurch die optische Übereinstimmung mit den Standardfenstern, die der Kunde selbst fertigt, gewährleistet ist. Geliefert werden die Elemente in den gewünschten Vorfertigungstiefen: nur als Rundbogen, als fertiges Fenster, mit oder ohne Beschlag, mit oder ohne Glas vom gewünschten Lieferanten.

Eigenes System für Hebeschiebe-Elemente

Das zweite Standbein ist die Fertigung von Hebeschiebe-Elementen. Hierfür wurde ein eigenes System entwickelt, das über die Jahre immer weiter verfeinert wurde, um auch für künftige Anforderungen gerüstet zu sein. Die Konstruktion steht – auf der Basis einer Bautiefe von 177 Millimetern bei der Zarge und 93 Millimeter Flügeltiefe – in drei Produktlinien zur Verfügung: als Standardsystem in der Version „Klassik“, als thermisch verbesserte Version „Energie+“, sowie als „Panorama“-Lösung mit besonders schmalen Ansichten im Festfeld. Die Hebeschiebetüren bietet der Hersteller auch in einbruchhemmender Ausführung, entsprechend der Widerstandsklasse RC2 und selbst RC3.

Ergänzend hat der Hersteller die Hebeschiebe-Konstruktion von Gealan ins Programm aufgenommen. Damit kann rubo nicht nur Elemente in Weiß und mit Dekor-Oberflächen, sondern auch in zahlreichen acrylcolor Farbtönen bieten. Zudem wurde ein Schnell-Montage-Kit entwickelt, dass eine Anlieferung in Einzel-Bauteilen möglich macht und so den Monteuren ihre Arbeit wesentlich erleichtert.

Unterbauprofile vom Nachbarn

Bei den Hebeschiebe-Elementen setzt rubo die neuen Porta-Frame HST Unterbauprofile von Rodenberg ein. Diese bieten neben der hohen Tragfähigkeit auch ausgezeichnete Wärmeisolationswerte. Möglich macht das eine mehrschichtige Sandwichkonstruktion auf der Basis eines XPS-Dämmkerns aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum und Porta Cell, einer formgeschäumten Spezialeinlage aus PVC-hart. Die Unterbauprofile haben eine Bauhöhe, die die Verklebung von Dichtbahnen ohne weiteres möglich macht.

Mit Hebeschiebe-Türen macht das Unternehmen heute 60 Prozent seiner Umsätze. Der Rest entfällt auf den Sonderbau inklusive Rundbögen sowie Klappläden. Zum Einsatz kommen Beschläge von Hautau, Maco, Roto und Siegenia sowie die Schwellenlösung von Alumat. Damit ist das Unternehmen in der Lage, nicht nur für den Neubau, sondern auch für die Renovierung barrierefreie Übergänge anbieten zu können, die den Anforderungen der DIN 18040-2 entsprechen.

Den vollständigen Bericht lesen Sie in der November-Ausgabe von bauelemente bau.

Auf die Homepage von rubo gelangen Sie über diesen Link.

 

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