glasstec 2026: Hohe Besucherqualität und intensive Geschäftskontakte
Die Praxisvorführungen bei „Handwerk Live“ und dem ift Rosenheim begeisterten viele Besucher. Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann
Rund 27.000 Fachbesucher aus aller Welt kamen zur glasstec 2026 nach Düsseldorf, um sich über aktuelle Entwicklungen, neue Technologien und Produktneuheiten der internationalen Glasbranche zu informieren. An vier Messetagen standen neben technischen Lösungen auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die künftigen Anforderungen an die Glasherstellung und -verarbeitung im Mittelpunkt. Die Messe bot den ausstellenden Unternehmen Gelegenheit, ihre Entwicklungen vorzustellen und mit Kunden sowie Geschäftspartnern über laufende Projekte und neue Vorhaben ins Gespräch zu kommen. Dabei wurde deutlich, welche Themen die Branche derzeit beschäftigen und wo Unternehmen Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung ihrer Produkte und Prozesse sehen.
„Die glasstec gibt der internationalen Glasbranche wichtige Orientierung. Sie zeigt, wohin sich Märkte und Technologien entwickeln und schafft damit genau die richtige Grundlage für Investitions- und Innovationsentscheidungen. Darin liegt die besondere Stärke einer Weltleitmesse“, sagt Marius Berlemann, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf.
Führende Unternehmen aus aller Welt
Mehr als 1170 Aussteller aus 48 Ländern präsentierten das gesamte Spektrum der Glasindustrie – von Maschinen und Anlagen für die Glasproduktion und -verarbeitung über innovative Technologien bis hin zu Glasprodukten und ihren vielfältigen Anwendungen. Damit zeigte die glasstec erneut die gesamte Wertschöpfungskette der Branche an einem Ort.
Die Bedeutung persönlicher Begegnungen und internationaler Geschäftsbeziehungen bestätigt auch Dr. Christoph Hermanns, Geschäftsführer der MDI Advanced Processing GmbH und Vorsitzender des glasstec-Beirats: „Die glasstec hat eindrucksvoll gezeigt, welche Bedeutung persönliche Begegnungen und internationale Geschäftsbeziehungen gerade in einem herausfordernden Umfeld haben. Neue Produkte wurden präsentiert, Ideen ausgetauscht und konkrete Projekte vereinbart. So entstehen Kooperationen und Geschäfte.“
Starke internationale Beteiligung und hohe Besucherqualität
Die weltweite Anziehungskraft der glasstec bleibt ungebrochen. Fachbesucher aus 126 Nationen kamen nach Düsseldorf, 75 Prozent davon aus dem Ausland und jeder Vierte sogar von außerhalb Europas. Auch die Entscheiderqualität des Fachpublikums überzeugte: 75 Prozent gehörten dem Top- und mittleren Management an. Die Zufriedenheit mit dem Messeangebot konnte weiter gesteigert werden. Besonders positiv bewerteten die Besucherinnen und Besucher die Qualität des Ausstellerangebots, die Innovationskraft und die Präsenz marktführender Unternehmen.
Hot Topics und hochkarätiges Rahmenprogramm
Die drei Hot Topics KI & Digitale Technologien, Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft prägten die inhaltliche Ausrichtung der glasstec 2026.
Das hochkarätige Rahmenprogramm erwies sich erneut als Publikumsmagnet. Die Formate glass technology live, glasstec conference, architecture forum, glass trends live, CircuClarity Two und women in glass überzeugten mit neuen Perspektiven und intensivem fachlichen Austausch. Handwerk Live ergänzte das Angebot mit praxisnahen Vorführungen, Fachvorträgen und Workshops rund um das moderne Glaserhandwerk.
Positives Feedback der Aussteller
Die Aussteller zogen eine überwiegend positive Bilanz der glasstec 2026. Lisec-CEO Gottfried Brunbauer hob das internationale Besucherinteresse und die zahlreichen Gespräche hervor, in denen bestehende Partnerschaften gestärkt und neue Kontakte geknüpft werden konnten. Auch bei Guardian Glass standen der persönliche Austausch und die Diskussion über künftige Herausforderungen und Chancen der Branche im Mittelpunkt.
Für die Glasmaschinenhersteller waren insbesondere Digitalisierung und Vernetzung wichtige Themen. Gesine Bergmann vom VDMA Forum Glastechnik berichtete von großem Interesse an KI-basierten Anwendungen und der Kommunikation zwischen Maschinen und Komponenten. NorthGlass verwies zudem auf die Bedeutung von Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft.
Neben technischen Entwicklungen rückten auch Sicherheit und Klimaresilienz in den Fokus. Das ift Rosenheim stellte dazu konkrete Produktlösungen vor und verzeichnete nach Angaben von Geschäftsführer Dr. Jochen Peichl großes Interesse an seiner Sonderschau und den Fachvorträgen. Mappi-CEO Nancy Mammaro betonte unterdessen die Bedeutung konkreter Projektanfragen und langfristiger Geschäftsbeziehungen. Auch Hegla und Saint-Gobain hoben den fachlichen Austausch und die Gespräche mit Kunden und Partnern hervor.
Die nächste glasstec findet vom 19. bis 22. September 2028 in Düsseldorf statt.
Weitere Informationen zur glasstec finden Sie hier.
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