30. September 2022

Saint-Gobain investiert in gebäudeintegrierte Photovoltaik

Solarfassade an der Bergstation am Klein Matterhorn in den Walliser Alpen. Foto: Megasol Energie AG

Viele Jahre kam die gebäudeintegrierte Photovoltaik nicht so recht von der Stelle. Doch jetzt nimmt diese Anwendung richtig Fahrt auf, kommt doch jetzt ein echtes Schwergewicht aus der Glasbranche mit ins Spiel. Saint-Gobain und der Schweizer Solarmodulhersteller Megasol, der europäische Marktführer für gebäudeintegrierte Solarmodule (BIPV), geben die Unterzeichnung einer strategischen Partnerschaft bekannt.

Im Rahmen dieser Partnerschaft hat Saint-Gobain eine Minderheitsbeteiligung an dem Geschäftsbereich erworben, der am Standort Deitingen (Schweiz) BIPV-Module entwickelt und herstellt. Durch diese Partnerschaft kann Saint-Gobain sein Angebot an nachhaltigen Lösungen für Fassaden erweitern und führender Lieferant in Europa für Lösungen von BIPV-Fassaden werden, eines der wachstumsstärksten Segmente im Fassadenbau. Gleichzeitig hat Megasol durch die Partnerschaft Zugang zu Saint-Gobains Kundenbasis.

Gegenseitige Ergänzung

„Dank des ästhetischen Designs der Megasol-Produkte und ihrer völlig kundenspezifischen und gleichzeitig industrialisierten Herstellung, erweitern wir das Spektrum unserer Anwendungen und ermöglichen für unsere Komplett-Lösungen für Fassaden erhebliches Wachstum“, erklärt Patrick Maier, CEO Saint-Gobain Schweiz.  

„Mit seiner Strategie des nachhaltigen Bauens, seinem umfangreichen Know-how bezüglich Verglasungen und Gebäudehüllen sowie seiner weltweiten Präsenz ist Saint-Gobain der ideale Partner für eine schnelle Entwicklung unseres Geschäfts mit aktiven Solarbauwerkstoffen“, erklärt Markus Gisler, Geschäftsführer von Megasol.

Durch diese Partnerschaft kann Saint-Gobain sein Angebot an nachhaltigen Fassadenlösungen, das sich von einem Land zum anderen unterscheidet, weiter ausbauen. Die Fassadensysteme bieten hohe Leistung und reduzierte Kohlenstoffintensität durch eine geringere Menge an eingebettetem Kohlenstoff und einem geringeren Energiebedarf.

Diese Investition steht im Zusammenhang mit der „Grow & Impact“-Strategie der Unternehmensgruppe und zielt darauf ab, ihre Position als Marktführer im Bereich des nachhaltigen Bauens zu stärken.

Weitere Informationen zum Glaskonzern finden Sie hier.

Nähere Informationen zu den Schweizer Photovoltaik-Spezialisten finden Sie dagegen hier.

 

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