25. Februar 2026

BPH mit Statement zum Gebäudemodernisierungsgesetz

Bundesregierung bremst Wärmewende im Gebäudesektor

Eduard Appelhans, Vorsitzender des Bundesverband ProHolzfenster. Foto: Sandra Stein

Der Bundesverband ProHolzfenster e.V. (BPH) sieht die von der Bundesregierung vorgelegten Eckpunkte zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz kritisch. Nach Einschätzung des Verbandes droht das Gesetz, die Wärmewende im Gebäudesektor auszubremsen und das Erreichen der Klimaziele weiter zu erschweren.

Statt die bestehende Minderungslücke zu schließen, droht diese nun noch größer zu werden. „Der Gebäudesektor ist und bleibt ein zentraler Hebel für den Klimaschutz. Die Chance und die Notwendigkeit, jetzt massiv in Energieeffizienz zu investieren, war selten größer – auch, um Verbraucherinnen und Verbraucher vor künftigen Kostensteigerungen zu schützen“, erklärt Eduard Appelhans, Vorsitzender des Bundesverband ProHolzfenster.

Positiv bewertet der Verband, dass die Förderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) bis 2029 abgesichert werden soll. Das schaffe Planungssicherheit für Eigentümer, Handwerk und Industrie. Entscheidend sei nun, die Sanierungsquote spürbar zu steigern und bestehende Hemmnisse abzubauen.

Zugleich fordert der Verband, den Einsatz nachwachsender Rohstoffe im Gebäudebereich stärker in den Fokus zu rücken. Holz als Baustoff leiste einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, verbessere den Wohnkomfort und stärke regionale Wertschöpfungsketten – insbesondere im mittelständisch geprägten Handwerk.

Appelhans: „Was wir jetzt brauchen, ist mehr Tempo bei der energetischen Sanierung – kein politisches Bremssignal. Wenn die Modernisierung von Gebäuden ausgebremst wird, wird die Minderungslücke im Gebäudesektor größer, nicht kleiner. Positiv ist die gesicherte Förderung bis 2029. Aber das reicht nicht: Wir müssen die Sanierungsquote deutlich steigern und stärker auf nachhaltige, nachwachsende Rohstoffe wie Holz setzen – für Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und eine starke regionale Wertschöpfung.“

Auf die Homepage des Bundesverband ProHolzfenster geht es her entlang.

 

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