15. Juli 2026

aluplast weiht neues Hochregallager ein

Das neue Hochregallager von aluplast am Standort Karlsruhe. Foto: aluplast

Mit der Inbetriebnahme eines neuen Hochregallagers am Hauptsitz in Karlsruhe baut aluplast seine Logistikstrukturen weiter aus. Mit einer Investition von rund 20 Millionen Euro schafft das Unternehmen die Voraussetzungen, um den steigenden Anforderungen an Flexibilität, Geschwindigkeit und Prozesssicherheit in der Fensterbranche auch künftig erfolgreich zu begegnen.

Auf einer Fläche von rund 120 x 22 Metern und einer Höhe von 33 Metern bietet das vollautomatisierte Lager rund 7.300 Palettenstellplätze. Zwei Regalbediengeräte sowie moderne Steuerungs- und Kommissioniersysteme ermöglichen künftig eine deutlich effizientere Handhabung der steigenden Artikelvielfalt.

„Die Anforderungen unserer Kunden nehmen kontinuierlich zu – sowohl in der Bandbreite der Systeme als auch in der Geschwindigkeit der Abwicklung“, so Gesellschafter Dirk Seitz. „Mit dem neuen Hochregallager schaffen wir die Voraussetzungen, dieser Komplexität dauerhaft strukturiert und leistungsfähig zu begegnen.“

Langfristige Investitionsstrategie

Das Hochregallager ist Teil einer langfristig angelegten Investitionsstrategie der aluplast Gruppe. Neben dem Standort Karlsruhe investiert das Unternehmen kontinuierlich in den Ausbau und die Modernisierung seiner internationalen Standorte – unter anderem in Polen, den USA und Australien.

Auch in Deutschland wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Maßnahmen umgesetzt, darunter Investitionen in die Kaschierung sowie die Modernisierung des Werks in Ettlingen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Gruppe nachhaltig zu stärken und alle Standorte zukunftssicher aufzustellen.

Standardisierte Prozesse

Ein zentraler Ansatzpunkt des Projekts liegt in der konsequenten Standardisierung von Logistikprozessen. Durch klar definierte Kommissionierabläufe, scannerbasierte Identifikation und eine systemgestützte Führung der Prozesse werden Fehler reduziert und Abläufe stabilisiert.

Neben der Effizienz spielt auch die Qualitätssicherung eine zentrale Rolle. Eine vorgelagerte Wareneingangskontrolle sowie die Steuerung sämtlicher Logistikprozesse über einen zentralen Leitstand sorgen für mehr Transparenz, höhere Bestandsqualität und eine systematische Reduzierung potenzieller Fehlerquellen. Neue Funktionen wie ein „Kommissionier-Planer“ sowie die durchgängige Einzelstab-Etikettierung mit barcodierter Erfassung sorgen für zusätzliche Transparenz und Nachvollziehbarkeit entlang der gesamten Prozesskette.

„Komplexität beherrschbar machen“

„Unser Ziel ist es, Komplexität beherrschbar zu machen, ohne Flexibilität zu verlieren“, erklärt CEO Eric Bobay. Derzeit befindet sich das Hochregallager in der Inbetriebnahmephase. Die vollen Leistungs- und Effizienzpotenziale werden in den kommenden Monaten schrittweise erreicht. Für Verarbeiter, Händler und Partner bedeutet das perspektivisch konkrete Vorteile im Tagesgeschäft: verbesserte Verfügbarkeit, höhere Lieferzuverlässigkeit und schnellere Reaktionszeiten auf individuelle Anforderungen.

Auf die Homepage von aluplast geht es hier entlang.

 

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