30. November 2021

Schüco und WWF verlängern Kooperation um fünf Jahre

Ein Unternehmen, das sich freiwillig die Umweltschützer ins Haus holt? Schüco und der WWF verlängern ihre Kooperation um weitere fünf Jahre. Foto: Schüco International KG

Gemeinsam wollen die Naturschutzorganisation und der Anbieter von Fenster-, Tür- und Fassadensystemen weiter an der Transformation und einem nachhaltigen Gebäudesektor arbeiten. Die 2018 begonnene Kooperation unterstützt Schüco in einer entscheidenden Zeit: Bereits 2025 will das Unternehmen seine CO2-Emissionen um 30 Prozent in der gesamten Lieferkette reduzieren und bis 2040 keine klimaschädlichen Emissionen mehr verursachen.

Zudem nimmt die weiterführende Partnerschaft neben Klimaschutz und einer verantwortungsvollen Ausrichtung der Rohstoff-Lieferketten einen weiteren Punkt ins Blickfeld: Was bedeutet es für ein Industrieunternehmen konkret, innerhalb der planetaren Belastungsgrenzen zu wirtschaften? Andreas Engelhardt, persönlich haftender Gesellschafter von Schüco: „Als Teil des Bausektors hat Schüco einen starken Einfluss auf Nachhaltigkeit als globale Herausforderung unserer Zeit. Deshalb wollen wir Verantwortung übernehmen – zum Beispiel mit Hilfe unserer Produkte und Services, die zum Erreichen globaler Klimaschutzziele beitragen können. Mit dem WWF haben wir einen starken und kritischen Partner gefunden, der uns mit seiner Fachkenntnis wertvolle Unterstützung bietet, um unsere eigenen Mechanismen zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks weiter zu verbessern und Nachhaltigkeit in der gesamten Baubranche voranzutreiben.“

Beitrag der Industrie

Zudem sagt Dr. Martin Bethke, Geschäftsführer Märkte & Unternehmen beim WWF Deutschland: „Unternehmen, die innerhalb der planetaren Grenzen wirtschaften, sind der größte Hebel zum Erreichen unserer Klima- und Ökologieziele. Gerade für ein Industrieunternehmen ist das ein langer Weg. Die Transformation der Wirtschaft braucht deshalb einen klaren Plan, Kontinuität und Ausdauer – daher begrüßen wir es sehr, dass Schüco mit uns auch in den nächsten fünf Jahren an dem nachhaltigen Umbau arbeitet. Schüco möchten wir auf diesem lohnenden Weg begleiten und zeigen, wie der Umbau zu einem klimapositiven und kreislauffähigen Bausektor aussehen kann.“

Es komme nun darauf an, weitere wirkungsvolle Maßnahmen umzusetzen, um die Ziele zu erreichen. Der WWF unterstützt Schüco bei der Definition der Maßnahmen und ihrer Einführung. Neben den Klimaschutzzielen will Schüco auch das Prinzip der Circular Economy künftig noch stärker in die Entwicklung neuer Produkte integrieren und so dazu beitragen, dass in Zukunft ressourcenschonender gebaut wird. Auch hier begleitet der WWF die Transformation im Unternehmen.

Weiterbildung der Mitarbeiter

Zudem wenden Schüco und der WWF in einem gemeinsamen Pilot-Verfahren ein Rahmenwerk für Unternehmen an, die anstreben, innerhalb der planetaren Grenzen zu wirtschaften – das „One Planet Business Framework“ des WWF. Dabei erfassen die Kooperationspartner die ganzheitliche Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens. Ein erster konkreter Baustein zu einem ganzheitlichen Unternehmen innerhalb der planetaren Grenzen ist die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiterschaft. Mithilfe der „WWF Akademie für Transformation und Nachhaltigkeit“ können sich beispielsweise die Schüco-Mitarbeiter*innen zu Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft weiterbilden. Schüco baut so aktiv Unterstützung und Verständnis für die nachhaltige Unternehmenstransformation auf.

Mehr Informationen zum Anbieter von Fenster-, Tür- und Fassadensystemen bekommen Sie über diesen Link.

 

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