30. September 2026

Vom Handwerksbetrieb zum digital vernetzten Fensterbauer

Waldland Fenster & Türen setzt seit über 40 Jahren auf die Klaes-Prozesslösungen

V.l.: Robert Wegele, Gebietsverkaufsleiter bei der Forterro Klaes GmbH, mit Andreas und Bernhard Seeanner an einem der 15 Klaes e-prod-Arbeitsplätze in der Fertigung. Foto: bauelemente bau

Die Entwicklung von Waldland Fenster & Türen im niederbayerischen Altfraunhofen zeigt, wie sich aus einem traditionellen Handwerksbetrieb über mehrere Generationen ein moderner Fensterhersteller entwickelt hat. Aus einer ehemaligen Wagnerei und späteren Bauschreinerei entstand ein Unternehmen, das heute Holz-, Holz/Aluminium-, Kunststoff- und Kunststoff/Aluminiumelemente für den Fachhandel fertigt.

Hinter dieser Entwicklung stehen kontinuierliche Investitionen in Fertigung und Infrastruktur, die Erweiterung des Produktprogramms sowie die schrittweise Digitalisierung der internen Abläufe. Begleitet wird dieser Weg seit 1986 durch die Zusammenarbeit mit Klaes, aus der sich über die Jahre eine zunehmend vernetzte Prozessstruktur entwickelt hat.

Geführt wird das Familienunternehmen inzwischen in fünfter Generation von den Brüdern Bernhard und Andreas Seeanner. Während Bernhard Seeanner die Bereiche Produktion, Planung, Personal und Marketing verantwortet, kümmert sich Andreas Seeanner um Kalkulation, Vertrieb sowie die digitalen Prozesse des Unternehmens. Gemeinsam mit ihrem Vater Johann Seeanner, der den Betrieb über Jahrzehnte geprägt hat, entwickeln die Brüder den Standort weiter. Auch zwei weitere Geschwister arbeiten im Unternehmen und übernehmen Verantwortung in der Arbeitsvorbereitung beziehungsweise als Produktionsleiter im Holzbereich.

Vom kaufmännischen Programm zur digitalen Prozesskette

Die Zusammenarbeit mit Klaes begann bereits 1986 auf der Holz-Handwerk in Nürnberg. Damals standen jedoch noch keine digitalen Fertigungsprozesse im Mittelpunkt. Fertigungslisten, Stücklisten und verschiedene Übersichten wurden zu dieser Zeit noch manuell erstellt. Gesucht wurde also eine Lösung, die das abbilden kann und mit der man zudem noch die kaufmännischen Aufgaben erledigen konnte.

Mit der weiteren Entwicklung der Produktion änderten sich auch die Anforderungen. Als die ersten CNC-Bearbeitungszentren angeschafft wurden, entstand die Frage, wie Fertigungsdaten direkt an die Maschinen übergeben werden können. Aus dem ursprünglichen Einsatz der Software entwickelte sich deshalb Schritt für Schritt eine Lösung, die immer stärker in die technischen Abläufe des Unternehmens eingebunden wurde. Dabei blieb der Grundgedanke über die Jahre gleich: Die Software sollte die tatsächlichen Abläufe im Betrieb unterstützen.

Vier Jahrzehnte Entwicklung mit einer gemeinsamen Datenbasis

Der Blick auf die Entwicklung von Waldland Fenster & Türen zeigt, dass Digitalisierung nicht mit einem einzelnen Projekt beginnt und auch nicht irgendwann abgeschlossen ist. Sie entsteht aus vielen einzelnen Entscheidungen, die sich über Jahre hinweg ergänzen.

Aus der ursprünglichen Softwareunterstützung für technische und kaufmännische Aufgaben entwickelte sich eine digitale Prozesskette, die heute verschiedene Bereiche miteinander verbindet: von der Auftragserfassung über die Arbeitsvorbereitung und Fertigung bis zur Zusammenarbeit mit dem Fachhandel und der Logistik.

Dabei blieb der Grundgedanke über die gesamte Zeit gleich: Die Technik muss sich an den Abläufen des Unternehmens orientieren. Nicht jede neue Möglichkeit wird automatisch genutzt. Entscheidend ist, ob sie im täglichen Betrieb einen Mehrwert schafft.

Die Zusammenarbeit mit Klaes begleitet diesen Weg seit 1986. Aus einer zunächst einfachen Softwarelösung entwickelte sich gemeinsam mit dem Unternehmen eine umfangreiche digitale Unterstützung, die mit den Anforderungen von Waldland Fenster & Türen gewachsen ist.

Heute steht die Digitalisierung bei Waldland Fenster & Türen nicht für einen abgeschlossenen Zustand, sondern für einen fortlaufenden Prozess, der mit der Forterro Klaes GmbH fortgesetzt wird. Neue Anforderungen entstehen durch Veränderungen in der Produktion, im Fachhandel und in den internen Abläufen. Die Antwort darauf bleibt dieselbe wie in den vergangenen Jahrzehnten: Schritt für Schritt weiterentwickeln, Erfahrungen sammeln und Lösungen dort einsetzen, wo sie den Arbeitsalltag tatsächlich unterstützen.

Den vollständigen und umfassenden Bericht lesen Sie in unserer Oktober-Ausgabe auf den Seiten 6 bis 9.

Auf die Homepage von Waldland Fenster & Türen geht’s hier entlang…

…und zum virtuellen Auftritt der Forterro Klaes GmbH gelangen Sie über diesen Link.

 

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