Ligna 2027 belegt bereits 100.000 Quadratmeter Messefläche
Die kommende Ligna findet vom 10. bis 14. Mai 2027 in Hannover statt. Foto: Deutsche Messe AG
„Die Ligna 2027 steht sieben Monate vor ihrer ersten Ausgabe ohne Himmelfahrt und Brückentag vom 10. bis 14. Mai sehr gut da. Die Branche ist im Kernsegment der Ligna komplett vertreten, kein Name fehlt – ganz im Gegenteil, wir haben sogar neue Unternehmen aus angrenzenden Industrien hinzugewonnen. Die Zugpferde für diese Erstanmeldungen sind unsere beiden neuen Formate, Ligna.Builds und Ligna.TruckStop“, sagt Stephanie Wagner, Global Director Ligna bei der Deutschen Messe AG.
Wagner erläutert weiter: „Ligna.Builds trifft den aktuellen Nerv der Branche. Das Thema des modernen, industriellen Holzbaus geht uns alle an. Sowohl unsere ‚Altaussteller‘ als auch neue Namen sind begeistert von der geplanten Live-Baustelle am Expodach im Freigelände und bringen sich mit ihren Kompetenzen ein. Neben Technologiepartnern wie der Homag Group mit Weinmann, System TM und Kallesoe sowie Hundegger, SCM und Weinig sind Namen wie die Egger Gruppe und Würth neu mit dabei.“
Das Holzbau-Unternehmen, das auf der Ligna das Haus errichtet, ist die Wolf System GmbH mit Hauptsitz in Osterhofen, Bayern. Direkt angrenzend an das Firmengelände entwickelt Wolf derzeit ein neues Wohnquartier für Mitarbeitende. Das neue Format Ligna.Builds wird gemeinsam mit dem Projektpartner holzbau.tech aus Rosenheim realisiert, der seine langjährige Expertise im modernen Holzbau einbringt. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Technische Hochschule Rosenheim.
Auch die zweite Ausgabe des Ligna.TruckStop trägt dazu bei, dass Unternehmen die Ligna neu für sich entdecken. Wagner: „Der TruckStop geht auf der Ligna 2027 in die nächste Runde und entwickelt sich ausgesprochen dynamisch. Mit neuen Ausstellern wie Bosch Powertools, fischer, Häfele, Heco Schrauben, Spax sowie bekannten Namen wie Festool und Makita wächst das Format bei der Fläche nahezu auf das Dreifache und bei der Zahl der teilnehmenden Unternehmen auf das Doppelte. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die direkte Einbindung des TruckStops in die Live-Baustelle von Ligna.Builds. Sie schafft für die Aussteller eine hohe individuelle Sichtbarkeit und verbindet ihre Lösungen unmittelbar mit den Top-Themen moderner Holzbau sowie den Anforderungen des Tischler- und Schreinerhandwerks.“
Insgesamt verzeichnet die Ligna 2027 Ende September 2026 mit rund 1.100 Ausstellern auf 100.000 Quadratmetern belegter Fläche einen sehr guten Buchungsstand (Endstand 2025: 1.425 Aussteller und 113.832 Quadratmeter belegte Fläche).
Kompakte Hallenstruktur
Dass die Ligna 2027 erneut sämtliche führende Player der Woodworking Community in Hannover versammelt, spricht für die hohe Loyalität der Firmen zu ihrer Leitmesse. Dennoch bleibt die wirtschaftliche Lage der Unternehmen an sich nach wie vor angespannt. „Insbesondere größere Aussteller melden sich aufgrund ihrer individuellen wirtschaftlichen Situation vereinzelt mit reduzierten Standflächen an. Das hat zur Folge, dass sich die Fläche der Ligna 2027 bei gleichbleibender Ausstellerbasis im Vergleich zur Vorveranstaltung etwas verkleinern wird“, erläutert Wagner.
„Die holzbaunahen Segmente zeigen sich trotz der weiterhin angespannten Lage in der Holzbearbeitungsbranche vergleichsweise robust. Auch im Fertighausbau zeichnet sich eine positive Entwicklung ab – eine erfreulich Perspektive für Ligna.Builds. Das stimmt uns vorsichtig optimistisch“, sagt Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer VDMA Holzbearbeitungsmaschinen.
Die Ligna reagiert auf die veränderte Flächensituation und strukturiert das Ausstellungsgelände für 2027 thematisch konzentrierter und für Besucher damit kompakter und effizienter. „Einzelne Aussteller präsentieren sich im kommenden Jahr in anderen Hallen, sodass dadurch Flächen innerhalb der belegten Hallen verdichtet und die Unternehmen noch stringenter analog ihrer jeweiligen Angebots- und Themenschwerpunkte angeordnet sein werden“, sagt Wagner.
Für die Besucher entstehe damit eine konzentriertere Aussteller-Präsentation mit kürzeren Wegen und einer intuitiveren Orientierung. In diesem Zusammenhang werde die in der Vergangenheit nur teilweise belegte Halle 11 zur Ligna 2027 nicht mehr genutzt. „Die Halle 11 war in der Vergangenheit durch ihre Lage und bauliche Situation teilweise weniger direkt in die zentralen Besucherströme eingebunden. Mit der neuen Hallenstruktur möchten wir diese Situation gezielt verbessern. Die Aussteller, die für 2027 eine Standfläche in einer anderen Halle erhalten, profitieren von einer Integration in die stark frequentierten Kernbereiche der Ligna“, erläutert Wagner. Auch der Eingang Süd wird im kommenden Jahr nicht geöffnet. Er liegt unmittelbar an Halle 11 und wurde bereits 2023 und 2025 von vergleichsweise wenigen Besuchern angesteuert.
Mehr zur Ligna 2027 gibt’s über diesen Link.
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