9. Dezember 2014

Nicht schleifen, sondern querkappen

Q-FIN Querkappaggregat oben und unten. Durch das feine Querkappen werden die längs orientierten Holzfasern mikroskopisch klein rechtwinklig angeschnitten. Foto: Martin

 


Ende November hat die Martin Maschinenbau GmbH & Co.KG aus Ottobeuren erstmals seine „Q-FIN" präsentiert. Dabei handelt es sich um eine Maschine zum „geometrisch definierten Querkappen von Holzfasern" an Sichtflächen von Fensterkanteln. Durch das „Quality Finishing"-Verfahren, wie Martin dieses Verfahren eingängig nennt, wird die Holzober-fläche homogenisiert und dadurch in ihren Eigenschaften deutlich verbessert.

Eliminierung des Zwischenschliffs

Durch das feine Querkappen werden die längs orientierten Holzfasern mikroskopisch klein rechtwinklig angeschnitten. Und das in einer Definiertheit, die mit den herkömmlichen Bürstenmethoden nicht zu erreichen ist. Bei anschließendem Auftragen wasserbasierter Holzschutzmittel und Lacke stellen sich die Fasern nicht mehr auf. Fensterbauern bekannte optische Fehlstellen weichen einer homogenen, matten, gleichmäßig glatten Oberflächenstruktur mit einer diffusen Lichtreflektion. Je größer der Unterschied zwischen Früh- und Spätholz ist, etwa bei Fichte, desto mehr wirkt sich dieser positive Effekt aus. Man benötigt in der Regel keinen weiteren Lackzwischenschliff mehr.

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