6. Februar 2017

Uni Kassel simuliert Fabrik der Zukunft

Zwei Prozessinseln mit Lagerzelle und Robotern. Foto: Uni Kassel.

Eine vollautomatische Fabrik im Modellformat simuliert an der Universität Kassel ab sofort Prozesse der Industrie 4.0. Die in dieser Form einmalige Anlage umfasst auch selbstlenkende Roboter, die Produkte zwischen den Fertigungsinseln austauschen. Die Modellfabrik wurde am 3. Februar offiziell am Institut für Analyse und Regelung technischer Systeme (ISAC) eingeweiht.

Indistrie 4.0 ins Laufen gebracht

Die Anfang Februar 2017 in Kassel eingeweihte Modellfabrik trägt dazu bei, die Industrie 4.0 ins Laufen zu bringen. Sie ermöglicht es, vollautomatische Produktionsabläufe abzubilden und Methoden etwa zur Prognose von Fehlern in einer automatisierten, vernetzten und heterogenen Fabrik zu erforschen. So lassen sich gezielt kritische Situationen provozieren, beliebig oft wiederholen, analysieren und Methoden zur Verbesserung entwickeln.

Fertigungsprozess komplett abgebildet

Die Modellfabrik besteht aus sechs miteinander kommunizierenden Stationen sowie mobilen Robotern und einem Leitstand, von dem aus die Anlage überwacht wird. Den Fertigungsprozess bildet die Anlage vom Zusammenfügen erster Komponenten bis zur Einlagerung des Endprodukts ab. Den Transport der Ausgangs- und Zwischenprodukte übernehmen Roboter. In ihrer Form ist die Anlage in Deutschland einzigartig: „Im Gegensatz zu Anlagen anderer Hochschulen kann unsere Modellfabrik mehr heterogene Prozesse abbilden, und die Fertigungsinseln sind untereinander flexibel verknüpfbar", erklärt Prof. Dr. Andreas Kroll, Leiter des Fachgebiets Mess- und Regelungstechnik. Auch der Einsatz mobiler Roboter sei andernorts selten.

Mehr Informationen erhalten Sie über diesen Link.

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