8. Februar 2018

Isotropiewerte von 95 Prozent als Ziel gesetzt

Die Glasscheiben werden beim Verlassen der Vorspannanlage spannungsoptisch in Echtzeit vermessen und hinsichtlich der Anisotropie bewertet. Foto: bb.

Den Architekten sind sie schon seit vielen Jahren ein Ärgernis, bei den Bauherren repräsentativer Gebäude sorgen sie regelmäßig für Enttäuschung. Die Rede ist von Anisotropien, optischen Beeinträchtigungen bei vorgespannten Gläsern, die ihre Ursache in Doppelbrechungen bzw. unregelmäßigen Spannungsverteilungen haben. Der Glasveredler arcon beschäftigt sich daher schon sehr lange mit dem Thema Anisotropie, bietet schon seit 2011 mit arcon topview eine optimierte Vorspannqualität an. Gemeinsam mit dem Spezialisten für Messtechnik ilis aus Erlangen hat das Unternehmen jetzt den StrainScannerTM entwickelt. Mit diesem steht erstmals eine automatische und objektive Inline-Messtechnik zur Verfügung.

Automatisierte Lösung als nächstes Projekt

Die Glasscheiben werden beim Verlassen der Vorspannanlage spannungsoptisch in Echtzeit vermessen und hinsichtlich der Anisotropie bewertet. Anhand der Messergebnisse kann der Prozess gezielt optimiert werden. Damit werden jetzt höchste Vorspannqualitäten reproduzierbar. Dabei ist man derzeit noch auf das Know-how und Fingerspitzengefühl des Maschinenführers im Umgang mit dem eingesetzten Härteofen angewiesen. Die Projektpartner denken aber schon heute über eine Lösung nach, mit der die Ergebnisse für eine automatische Korrektur der Ofeneinstellungen genutzt werden könnten.

Hier kommen Sie auf die Webseite des Meßgeräteherstellers.

Mehr Informationen zu arcon bekommen Sie hier.

 

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