21. Januar 2019

Stagnation bei den Besucherzahlen

bb-Messe-Nachlese: BAU 2019

Foto: bb.

Die BAU 2019 ist erstmals mit zwei zusätzlichen Hallen und einer Ausstellungsfläche von 200.000 m2 an den Start gegangen. Mit dabei: 2.250 Aussteller (2017: 2.120) aus 45 Ländern. Damit untermauert die Messe erneut ihre Position als führende Baumesse mit einem umfassenden Themenportfolio. Die Hoffnung der Messegesellschaft, die Erweiterung von Fläche, mehr Ausstellern und ausgebautem Produktangebot würde sich auch in einer erhöhten Besucherzahl niederschlagen, hat sich nicht erfüllt.

Mit dazu beigetragen haben dürfte neben den Witterungsverhältnissen auch der Streik des Sicherheitspersonals auf zahlreichen Flughäfen. Vielleicht aber auch der frühe Start der Messe. Viele Unternehmen haben die Zeit über Weihnachten und Neujahr genutzt, um Überstunden aus dem Herbst abzubauen und ihre Betriebe von 22. Dezember bis zum 6. Januar, wenn nicht gar bis zum 13. Januar geschlossen.

Mehr Internationalität

Für die internationale Ausstrahlung der Messe spricht, dass die Zahl der ausländischen Besucher auf 85.000 gestiegen ist (2017: 80.500). Nachdem die Gesamtzahl der Besucher annähernd gleich geblieben ist, sind aber auch diesmal weniger Besucher aus dem Inland nach München gekommen. Schon 2017 war die Zahl der deutschen Messegänger um mehr als 9.000 zurückgegangen.

Mehr Besucher aus Fernost

An der Spitze des Besucherrankings der BAU stehen auch diesmal Österreich, die Schweiz und Italien. Dank starker Zuwächse belegen die Russische Föderation mit über 4.000 und China mit über 3.500 Besuchern erstmals Platz vier und fünf. Cathrine Lee, Deputy General Manager Africa/Europe bei Kin Long, führt das positive Besucherergebnis aus China auf das Engagement der BAU zurück: „Die erfolgreiche Fenestration BAU China sorgt dafür, dass wir in diesem Jahr deutlich mehr Besucher aus Asien und besonders aus China an unserem Stand begrüßen durften."

Noch früher

Die nächste BAU soll vom 11. bis 16. Januar 2021 und damit noch früher stattfinden. Bei den Ausstellern stößt dies durchweg auf wenig Begeisterung. Sie haben schon diesmal über weiter verkürzte Auf- und Abbauzeiten geklagt. Der frühe Beginn der BAU 2021 wird für viele Unternehmen den Aufbau noch einmal zusätzlich verteuern. Zudem steht zu befürchten, dass die Zahl der inländischen Besucher nach 2017 und 2019 nochmals zurückgeht.

In unseren Print-Ausgaben im Februar und im März berichten wir ausführlich über die für die Branche wichtigen Unternehmen, welche in München ihre Neuheiten ausgestellt und somit Präsenz gezeigt haben.

Auf die Homepage der Messe gelangen Sie über diesen Link.


Sie wollen regelmäßig über aktuellen Neuheiten und Entwicklungen informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter oder schließen ein Abonnement der Print bzw. der e-paper Ausgabe von bauelemente bau ab.

Sie meinen, diese Meldung könnte auch für Ihre Kollegen von Interesse sein? Dann freuen wir uns über Ihre Weiterempfehlung!

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

18. November 2024

Deceuninck relauncht Project Planner 2.0

Deceuninck stellt seinen Kunden, Händlern, Installateuren und Architekten ab sofort eine umfassend überarbeitete Version des Project Planners zur Verfügung. Neben einer benutzerfreundlicheren Oberfläche bietet die aktualisierte Software eine …

11. September 2023

„Die Gebäudehülle ist als Einheit zu betrachten“

Viele Bestandsimmobilien müssen dringend modernisiert oder saniert werden. Dabei sollte der Fokus neben dem Austausch der Heizung, auch auf der Gebäudehülle und der richtigen Sanierungsreihenfolge liegen. Dabei gibt es einiges zu beachten, …

15. September 2023

Veka als „Arbeitgeber der Zukunft“ ausgezeichnet

Wenn es darum geht, sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden, spielen die Zukunftsthemen Digitalisierung und Nachhaltigkeit gerade bei Nachwuchskräften eine zentrale Rolle. Das Deutsche Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung …

zur Übersicht


Newsletter