21. Oktober 2019

Einklang von Ökologie und Ökonomie

Neues Format: Podiumsdiskussion der Rosenheimer Fenstertage beschäftigt sich mit Nachhaltigkeit.

Die Podiumsdiskussion v.l.: Prof. Dr.-Ing. Sandra Krommes, Pierre Schlosser, Florian Stich, Prof. Dr. Winfried Heusler, Dr.-Ing. Werner Jager und Christian Fischer. Foto: ift Rosenheim.

Zur neuesten Ausgabe der Rosenheimer Fenstertage hatte das Institut für Fenstertechnik (ift) einen neues Format im Programm. Erstmals fand in einem separaten Rahmen neben dem Tagungsprogramm und mit begrenzter Teilnehmerzahl eine Podiumsdiskussion statt, die sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigte und somit den thematischen Mittelpunkt der Fenstertage mit dem Klimawandel und seine Folgen für die Fensterindustrie und ihre Zulieferer aufgriff. Mit „Thursday for Future" lehnte das ift den Veranstaltungsnamen eng an die aktuelle Jugendbewegung Friday for Future an; wohl auch, um einige jüngere Interessenten zur Teilnahme zu bewegen.

In die illustre Diskussionsrunde gesellten sich unter der Moderatorin von Prof. Dr.-Ing. Sandra Krommes von der TH Rosenheim Prof. Dr. Winfried Heusler (Schüco und ift-Beirat), Dr.-Ing. Werner Jager (Hydro Building Systems Germany), Christian Fischer (Schüco und Sprecher des Beirates der Rewindo GmbH), Pierre Schlosser (Technoform Bautec Kunststoffprofile) sowie Florian Stich vom ift.

Die Podiumsdiskussion zeigte in einem sachlichen Rahmen auf, wie das Thema Nachhaltigkeit in den Unternehmen der Branche sinnvoll behandelt werden kann. Allerdings ist dazu ein gewisser Aufwand nötig, der sich jedoch am Ende des Tages lohne. „Wenn Ökologie und Ökonomie sinnvoll in Einklang gebracht werden und das ganze Unternehmen dabei an einem Strang zieht, haben alle gewonnen", so Heusler als Fazit und verwies darauf, dass es die Unternehmens-Philosophie der Nachhaltigkeit nicht erst seit heute gäbe, sondern von vielen Unternehmen bereits seit Jahrzehnten praktiziert werde. Wichtig sei nur, das Handeln den jeweils aktuellen Standards anzupassen.

Verwunderung herrschte in der Diskussionsrunde bei der Struktur der Teilnehmer. Zu einem großen Teil waren im Auditorium Vertreter der älteren Generationen zu finden. Generell sollte dies keine einmalige Veranstaltung bleiben. Denn so ein wichtiges Thema wie das der Nachhaltigkeit sollte keine einmalige Sache bleiben. Eventuell kann das Format bei den nächsten Rosenheimer Fenstertagen in einem größeren Rahmen stattfinden, um mehr Interessenten - und somit auch Zuhörer der jüngeren Generation - für die Podiumsdiskussion zu begeistern.

Den vollständigen Bericht zur Podiumsdiskussion lesen Sie in der kommenden Ausgabe von bauelemente bau, welche am 7. November druckfrisch verschickt wird.

Auf die Homepage des ift Rosenheim gelangen Sie über diesen Link.


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