24. Oktober 2019

Marktdaten, Visionen, Strategien...

Mit dem Palais Coburg hatten die Veranstalter wieder ein außergewöhnliches Ambiente gewählt. Foto: bauelemente bau.

Nach der erfolgreichen Premiere des 1. Wiener Fensterkongresses im Juni dieses Jahres hat die Interconnection Consulting mit dem 1. Wiener Tür- und Torkongress im Oktober gleich noch einmal nachgelegt. Dabei wurde der Schwerpunkt wieder auf Marketing und Strategien gelegt. Als Referenten konnten Persönlichkeiten gewonnen werden, die prägend für die Branche sind. Mit etwas über 50 Teilnehmern war die Runde deutlich kleiner als zum Fensterkongress, das Ambiente mit dem Palais Coburg umso imposanter.

Gemäß dem Motto der Tagung „Strategien I Visionen I Innovationen" teilten die Vortragenden Ihre Visionen zu den Zukunftspotentialen rund um Tür und Tor mit dem Plenum. Als Eröffnungsredner präsentierte Ewald Müller von AluKönigStahl den Status Quo der Aluminiumtüre, wobei die Themen Nachhaltigkeit und Sensorik ebenso als Zukunftsträger präsentiert wurden, wie Komfort und Barrierefreiheit als Trendthemen vorgestellt wurden.

Anton Resch (AMFT) veranschaulichte in seiner Präsentation zur CE-Kennzeichnung neben Grundlagen, Klassifizierungssysteme und allgemeine Problemstellungen bei den Normierungen, die auch aufgrund der immer komplexeren Vorgaben seitens der Europäischen Union zu einer anwachsend komplexen Situation bei Herstellern und am Markt im Allgemeinen führen. In der anschließenden Podiumsdiskussion verhandelte Anton Resch das Thema mit Alexander Riemer (AluKönigStahl), Thomas Braschel (Gaulhofer) und dem Zertifizierungsexperten des ift Rosenheim, Christian Kehrer.

Auch im Vortrag von Kai Teckentrup (Teckentrup Door Solutions) spielten der steigende Zertifizierungs- und Dokumentationsbedarf eine Rolle, ebenso wie die aktuellen Themen der Brandschutz-Dokumentation und des Fachkräftemangels. Das große Zukunftsthema seines Vortrags galt aber den Sensorischen Zugangserfassungen, die sämtliche Elemente von der Energie- und Gebäudeoptimierung bis zur Vorausschauenden Wartung abdecken können. Ewald Marschallinger (Assa Abloy Österreich) setzte in seiner Präsentation zu den Zukunftsimpulsen aus Zulieferersicht deutliche Akzente auf den Digitalen Wandel, der die Geschwindigkeit im Vertrieb ebenso beschleunigt wie das Zulieferportfolio der neuen Generation optimiert.

Aktuelle Marktzahlen

Über die genannten Schwerpunkte des Kongresses hinaus präsentierten die Marktforscher von Interconnection Consulting (Frederik Lehner + Ernst Rumpeltes) neben einem Faktencheck zum Markt für Außentüren und Tore, Zukunftsprognosen zum Markt und der Baukonjunktur. Abschließend umrahmte ein auf die Branche abgestimmter Vortrag zur Vertriebsoptimierung von Peter Berger (Interconnection) die Veranstaltung.

Zweijähriger Turnus

Geplant ist, den Tür- und Torkongress alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. Für die Veranstaltung in 2021 sollen Themen wie Innentüren und Tore sowie Brandschutzlösungen auf der Agenda stehen. Für den 18. und 19. Juni nächsten Jahres ist hingegen schon der 2. Wiener Fensterkongress in Planung.

Die Internetseite des Gastgebers öffnen Sie am besten mit diesem Link.


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