4. Februar 2020

Makellose Fensterecken im Zwei-Minuten-Takt

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Anstatt der üblichen gefrästen Nut sind die Folien zusammengeführt und es muss nicht mit einem Lackstift nachgearbeitet werden. Foto: bauelemente bau.

Neue Schweißtechniken für eine perfekte Fensterecke waren zur letzten Fensterbau Frontale in 2018 ein großes Thema. Die KMW Engineering GmbH aus dem sächsischen Klingenthal hatte in einem abgeschlossenen Bereich ihres Messestandes ausgewählten Kunden den Prototyp ihrer hydraulischen Schweißmaschine A4-2H gezeigt. Zu den ersten Fensterbauern, die die neue Schweißmaschine mittlerweile im Einsatz haben, gehört auch die Atrio Sander GmbH mit Sitz in Brakel. Diesen Vorsprung nutzend, wird die neue Fensteroptik auf der Internetseite sowie in den aktuellen Verkaufsunterlagen aktiv beworben.

Ziel der Neuentwicklung war es, einen Bearbeitungstakt von zwei Minuten zu erreichen, wie er bei herkömmlichen Schweißmaschinen und den nachfolgenden Bearbeitungsstationen heute üblich ist. Um eine möglichst hohe Eckenfestigkeit und das von der Gütegemeinschaft geforderte Bruchbild zu erreichen, wird mit dem üblichen Ab-brand von 3 Millimetern gearbeitet und an den Enden der zu fügen-den Profilstäbe kein Material abgetragen. Zum Einsatz kommen Standard-Schweißspiegel und Standard-Schweißfolien, so dass die Nutzung der neuen Schweißtechnik nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Geschlossene Folienoptik

Die Vorteile der neuentwickelten, hydraulischen Schweißmaschine zeigen sich vor allem bei der Verarbeitung optisch sensibler Profil-oberflächen mit besonders naturgetreuen Holzdekoren (z.B. Woodec), unifarbenen Dekoren, matten Oberflächen, Profilen mit Acrylcolor-Oberflächen etc., denn die Maschine erzeugt eine geschlossene Folienoptik auf den Sichtflächen. Der feine Schweißwulst, der im Schweißvorgang entsteht, wird von der Maschine unter ho-hem Druck „abgezwickt". „Damit gehören Probleme durch nicht gemalte Ecken, mit falschem Stift gemalte Ecken und schlecht gemalte Ecken der Vergangenheit an", macht Markus Berg, Geschäftsführer von Atrio Sander den Vorteil deutlich.

Den vollständigen Bericht lesen Sie in der März-Ausgabe von bauelemente bau.

KMW - Atrio Sander
Hagen Waldeck (r.), Vertriebsleiter Deutschland, Österreich und Schweiz bei KMW, und Markus Berg, Geschäftsführer von Atrio Sander. Foto: bauelemente bau.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Informationen über den Maschinenbauer sind hier zu finden.

Zusätzliche Informationen zum Fensterbau-Unternehmen Atrio Sander und seinem Programm finden Sie hier.


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