28. August 2020

Studie belegt positiven Einfluss von Warme Kante-Abstandhaltern

Die Tabelle benennt die Behaglichkeits- und Hygieneforderungen für die unterschiedlichen Klimata. Grafik: Swisspacer

Bei Bau und Sanierung von Wohnhäusern spielen Komfort und Behaglichkeit für die Bewohner eine wichtige Rolle. Für das richtige Wohlfühlklima muss aus bauphysikalischer Sicht das Verhältnis von Temperatur und Luftfeuchtigkeit stimmen. Welchen Einfluss die Qualität der Fenster sowie die Wahl der Abstandhalter im Hinblick auf die Behaglichkeit hat, zeigt eine neue Studie des Passivhaus Instituts (PHI).

Das Passivhaus Institut in Darmstadt hat sich in seiner Studie „Living Comfort“ mit der Frage beschäftigt, wie sich Behaglichkeits- und Hygienekriterien bei Fenstern in verschiedenen Klimazonen definieren und einhalten lassen. „Die Fenster sind in der Regel noch immer die thermisch schwächsten Elemente im Gebäude“, so die Ansicht von Prof. Dr. Benjamin Krick, Geschäftsführer des Passivhaus Instituts. „Wichtig für deren Leistungsfähigkeit in Sachen thermischer Behaglichkeit sind zudem der Standort des Gebäudes und seine klimatische Umgebung.“ Die Studie unterscheidet zwischen arktischem, kaltem, kühl-gemäßigtem, warm-gemäßigtem und warmem Klima. Basis der Untersuchung sind verschiedene Kunststoff-Fenster mit zweifacher, dreifacher oder vierfacher Verglasung. Zudem kamen Abstandhalter aus Aluminium und Edelstahl sowie der Warme Kante-Abstandhalter Swisspacer Ultimate zum Einsatz.

„Die Wahl des Abstandhalters hat einen großen Einfluss auf die thermische Qualität des Fensters und damit auf Behaglichkeit und Hygiene“, fasst Krick die Ergebnisse zusammen. „Mit hoch energieeffizienten Abstandhaltern aus Kunststoff erreichen Fenster die Anforderungen mit probaten Mitteln und bedeuten daher für den Fensterbauer geringen Aufwand“.

Näheres zur Studie erfahren Sie in der Oktoberausgabe von bauelemente bau…

…sowie auf der Homepage von Swisspacer unter diesem Link.

 

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