31. März 2021

Im Westen werden die Fenster verschleudert

Grafik: Interconnection Consulting

Der Mystery-Shopping-Test von Interconnection Consulting zeigt die regionalen Unterschiede am deutschen Fenstermarkt auf. Dabei zeigt sich im Westen sind die Fenster am günstigsten und im Norden am teuersten. Insgesamt wurden dabei 18 Fensterhersteller unter die Lupe genommen.

Mit einem Durchschnittspreis von 470,2 Euro werden im Norden die teuersten PVC-Fenster verkauft. Im Westen lag der Preis durchschnittlich um 70 Euro niedriger. Auch der Osten und der Südwesten Deutschlands lag noch über dem Durchschnittspreis von 437,3 Euro. Der Aufpreis für erhöhte Sicherheit (erhöhte Sicherheit beim Fenster, sperrbare Griffe) lag im PVC-Segment bei rund 14 Prozent.

Marke macht sich preislich bemerkbar

Auch bei den Holz/Alu-Fenstern werden im Norden mit einem Durchschnittspreis von 962,8 Euro die teuersten Fenster verkauft. Auch in diesem Segment ist der Westen am günstigsten. Für erhöhte Sicherheit muss man bei Holz/Alu durchschnittlich rund 10 Prozent mehr ausgeben als für die Basissicherheit. „Neben den Sicherheitsfeatures ist es aber auch die Marke, die einen entscheidenden Einfluss auf den Preis spielt, wie die Studie deutlich zeigt“, erklärt Panorea Kaskani, Autorin der Studie.

Große Unterschiede bei der Montage

Die durchschnittlichen Montagekosten lagen bei 3.042 Euro, wobei die Preisspanne in den fünf untersuchten Regionen (Nord, West, Südwest, Ost, Südost) stark variiert. Auch in dieser Kategorie liegt der Norden mit über 4.200 Euro deutlich an der Spitze. Die niedrigsten Montagekosten sind im Südosten des Landes zu finden mit rund 1.700 Euro. Nicht einmal jeder vierte Anbieter gewährt auch Rabatte. „Von den rund 77 Prozent, die keinen Rabatt gewähren, würden wiederum mehr als die Hälfte einen Rabatt nach einem persönlichen Gespräch bzw. beim Vertragsabschluss gewähren.

Weitere Informationen zum Wiener Marktforschungsinstitut fincden Sie hier.

 

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