21. März 2022

Sonnenschutz statt Klimaanlagen heißt die Lösung!

Automatisierter Sonnenschutz ist nach Überzeugung der Dachorganisation ES-SO das beste Mittel gegen den Klimawandel. Fotos: Guidehouse Germany GmbH

Intelligenter Sonnenschutz hat das Potential, bis 2050 die Kühlenergie in Gebäuden um etwa 60 Prozent zu reduzieren – gleichbedeutend mit Einsparungen von 100 Millionen Tonnen CO2 und 285 Milliarden Euro. Dies sind die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie von „Guidehouse“, dem ersten Institut, das die positiven Auswirkungen des Einsatzes von Sonnenschutz mit denen von Klimaanlagen in Gebäuden vergleicht.

Nach Angaben der europäischen Dachorganisation für die Sonnenschutz-Industrie „ES-SO“ belegt die Studie, dass Gebäude mit automatisiertem Sonnenschutz klimaresistent und energieeffizient zugleich gestaltet werden können. Grund genug, dass ES-SO darauf drängt, die Guidehouse-Studie in die EPBD einfließen zu lassen.

Automatisierter Sonnenschutz ist nach Überzeugung der Dachorganisation ES-SO das beste Mittel gegen den Klimawandel und Teil einer strukturellen Lösung. Mit den Erkenntnissen der Guidehouse-Studie drängt ES-SO die EU-Gesetzgeber, Sonnenschutz unbedingt Vorrang einzuräumen, um Gebäude vor Überhitzung zu schützen – noch vor aktiver Kühlung durch den Einbau von Klimaanlagen.

Anders Hall, Präsident der ES-SO: „Das Potential für Energieeinsparung durch die Reduzierung der Kühllast von Klimaanlagen beträgt 60 Prozent bis zum Jahr 2050. Wir dürfen also keine Zeit verlieren, Sonnenschutz als vorrangigste Lösung im Kampf gegen die Überhitzung von Gebäuden zu nutzen. Wir sehnen uns doch alle nach einer Zukunft, in der Gebäude klimaresistenter und weniger energieabhängig sind.“

Die Studie: Sonnenschutz versus Klimaanlagen

Die Folgen des Klimawandels sind höhere Temperaturen und länger anhaltenden Hitzewellen. So lautet die Prognose, dass die Anzahl von Gebäuden mit Klimaanlagen um 60 Prozent steigt. „Guidehouse“, weltweite Beratungsgesellschaft von öffentlicher Hand und Wirtschaft, stellt in seiner Studie die Auswirkungen des Einsatzes von Sonnenschutz und die des Einbaus von Klimaanlagen in Gebäuden gegenüber.

Die Simulation verschiedenster Szenarien zeigt deutlich: Setzt man intelligenten Sonnenschutz als erste Maßnahme noch vor der üblichen aktiven Kühlung („bevorzugtes Szenario“) ein, kann die steigende Zahl an Gebäuden mit Klimaanlagen bis 2050 gestoppt werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der kommenden Ausgabe von bauelemente bau, welche am 7. April druckfrisch verschickt wird.

Mehr Informationen zur Dachorganisation ES-SO gibt es über diesen Link.

 

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