19. Mai 2022

IFN steigert den Umsatz um über 20 Prozent

Miteigentümer Christian Klinger (l.) und Finanzvorstand Johann Habring sehen das starke Ergebnis 2021 als Bestätigung für die IFN-Investitionsstrategie. Foto: IFN

Das Internationale Fensternetzwerk (IFN) erreichte im vergangenen Geschäftsjahr 2021 eine Umsatzsteigerung von über 20 Prozent. Die IFN steigerte den Umsatz 2021 organisch um 132 Millionen Euro auf insgesamt 785 Millionen. Euro. Mit einem EBIT in Höhe von 57,5 Millionen Euro wuchs das Eigenkapital um 15 Prozent und liegt nun bei rund 281 Millionen Euro. Mit einem Rekord-Investitionspaket von 400 Millionen Euro bis 2026 macht der Familienkonzern deutlich, dass er auch in den nächsten Jahren weiter zu wachsen gedenkt.

Die Umsatzentwicklung im IFN-Netzwerk 2021 war in allen Geschäftsfeldern positiv: Internorm legte um 14,2 Prozent zu, der slowakische Spezialist für Kunststoff- und Aluminiumprodukte HSF um 22,1 Prozent. Schlotterer, Österreichs Marktführer für außenliegenden Sonnenschutz, steigerte seinen Umsatz erneut um mehr als 14 Prozent und die Haustüren-Manufaktur TOPIC um 8,7 Prozent. Kastrup, Spezialist für den skandinavischen Markt, verbuchte im vergangenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 5,3 Prozent, beim finnischen Fensterbauer Skaala waren es 9,0 Prozent. GIG, der oberösterreichische Fassadenspezialist, legte umsatzseitig um mehr als 84 Prozent zu, wobei die Betriebsleistung aufgrund von Brexit und Corona leicht zurückgegangen ist.

Die Skanva Group A/S, die seit der Akquisition im Sommer 2020 Teil der IFN-Gruppe ist, erzielte im vergangenen Jahr sogar ein Umsatzplus von 33,3 Prozent. Das dänische Unternehmen ist ausschließlich im Online-Geschäft für Fenster und Türen in Dänemark, Norwegen, Island und Deutschland tätig und profitierte von der zunehmenden Online-Nachfrage. Das deutsche Unternehmen Neuffer Fenster + Türen ist seit Januar 2022 neu im IFN-Netzwerk vertreten, daher noch nicht im Konzernumsatz 2021 konsolidiert. Der digitale Pionier ist ebenfalls ausschließlich im Online-Geschäft tätig und steigerte den Umsatz 2021 um 21,2 Prozent. 

Rekordinvestitionspaket

Rund 200 Mio. Euro werden bei Internorm investiert, weitere 140 Millionen Euro bei Schlotterer (davon bis zu 120 Millionen Euro in ein drittes Werk) und 20 Mio. Euro für die Standortausbauten bei Topic in Sarleinsbach sowie bei HSF in der Slowakei. Alle Projekte liefern einen substanziellen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und der Arbeitsplatzsicherung im Umfeld der Betriebe. Weitere 40 Millionen Euro entfallen auf die anderen IFN-Unternehmen für Ersatz- und Nachhaltigkeitsinvestitionen.

Nähere Infos zur IFN-Holding sind hier zu finden.

Weitere Informationen zum Fensterbau–Unternehmen Internorm finden Sie hier.

 

Sie wollen regelmäßig über aktuellen Neuheiten und Entwicklungen informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter oder schließen ein Abonnement der Print beziehungsweise der e-paper Ausgabe von bauelemente bau ab.

Sie meinen, diese Meldung könnte auch für Ihre Kollegen von Interesse sein? Dann freuen wir uns über Ihre Weiterempfehlung!

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

6. August 2025

„Der persönliche Kontakt war ein ganz entscheidender Faktor“

Seit über vier Jahrzehnten verfolgt die in Aurich ansässige Schüt-Duis Fenster & Türentechnik GmbH & Co. KG einen konsequent integrierten Fertigungsansatz. Im Zentrum dieser Strategie steht die firmeneigene Isolierglasproduktion …

8. Juli 2025

Growe/Roltex bringt Rollladenkasten für die Sanierung auf den Markt

Effizienter Sonnenschutz trägt maßgeblich zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei – insbesondere durch die Minimierung von Wärmeverlusten im Winter und einem Hitzeschutz im Sommer. Das steigert nicht nur den Wohnkomfort, sondern verbessert …

30. Januar 2025

Große Resonanz beim Innovationstag von TMP

Zum ihrem 2. Innovationstag hatte die TMP Fenster + Türen GmbH am 23. Januar 2025 eingeladen. Über 30 Vertreter von Architektur- und Planungsbüros, Wohnungsbaugesellschaften sowie Bauunternehmen und Objektentwicklern kamen nach Bad Langensalza. Im …

zur Übersicht