8. Juli 2022

Jedes Fenster ein Einzelstück

Die Fensterkanteln werden zuerst am Einzelteil grundiert und imprägniert, getrocknet und geschliffen und danach am Lackierroboter deckend oder lasierend endbeschichtet. Foto: Ost-Fenster

Auch im Fensterbau geht der Trend zur individuellen Gestaltung – vom Material bis zur Oberfläche. Eine große Chance für Qualitätshersteller von Holz- und Holz-Alu-Fenstern, gleichzeitig aber eine enorme Herausforderung für die Produktion, so heißt es oft. Stimmt gar nicht, sagt Sven Hilger, Verkaufsleiter, Mitglied der Direktion und Teilinhaber des luxemburgischen Fensterherstellers Ost-Fenster.

Das Familienunternehmen setzt auf einen ausgefeilten Produktionsprozess mit einer ausgewogenen Mischung aus Automatisierung und Handwerk. So lassen sich auch kleine Losgrößen effizient und in hoher Qualität realisieren – von der Verarbeitung bis zur perfekten Oberfläche mit den Fensterbeschichtungen des österreichischen Herstellers Adler.

Mit konsequentem Kunden-Fokus und individuellem Service hat sich das Familienunternehmen Ost erfolgreich am Fenstermarkt in Luxemburg positioniert. Und wenn Hilger „individuell“ sagt, dann meint er es auch so: „Es geht nicht nur um einen bestimmten Farbton oder unterschiedliche Dimensionen. Wir haben auch Kunden, die sich fürs Schlafzimmer ein weiß lackiertes Fenster wünschen, fürs Wohnzimmer aber eine möglichst natürliche Eichen-Optik.“ Derartige Sonderwünsche sind für Ost kein Problem: „Für uns ist jedes Fenster ein Einzelstück, deshalb können wir individuelle Wünsche auch ohne Zusatzkosten umsetzen“, so Hilger. Möglich wird das durch einen hochentwickelten Produktionsablauf, bei dem automatisierte Prozesse und Handarbeit perfekt ineinandergreifen.

Durchgängig digitalisiert

„Wir verstehen uns als Manufaktur, die handwerkliche Tradition made in Luxemburg mit hohem Innovationsgeist verbindet“, betont Hilger. „Es ist uns stets wichtig, auf Höhe der Zeit zu agieren und in die Zukunft zu denken, neue Technologien kennenzulernen und uns auch mit anderen Unternehmen aus unserer Branche auszutauschen. Dafür bietet uns die Mitgliedschaft in der Fenster-Leistungsgemeinschaft FLG, der wir seit 2010 angehören, das richtige Umfeld.“ So hat Ost bereits seit mehr als 10 Jahren die gesamte Produktionskette – vom ersten Kundenkontakt über die Herstellung bis zur Montage – komplett digitalisiert. 2017 schließlich investierte Ost in eine moderne Lackierstraße, die perfekt auf das individualisierte Produktsortiment zugeschnitten ist.

Den vollständigen Artikel können Sie in der Doppelausgabe 6/7 der bauelemente bau lesen.

Weitere Informationen zum Unternehmen Adler-Lacke finden Sie hier.

Auf die Homepage von Ost-Fenster geht es hier lang.

 

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