7. April 2023

Dekarbonisierung steuerbar machen

bb-Titelgeschichte: Schüco – CO2-Minimierung der Gebäudehülle

Urbanes Leben mit nachhaltigen Lösungen. Wie das aussehen kann, will Schüco in München deutlich machen. Hierfür wird auf einen luftig gestalteten Messestand sowie eine reduzierte Anzahl von Expona

Die spürbaren Folgen des Klimawandels machen die Reduktion des CO2-Ausstoßes zur globalen Gemeinschaftsaufgabe. Zumal die Politik auf europäischer Ebene mit ihrem „European Green Deal“ jetzt Ernst macht. Das mehr als ehrgeizige Ziel ist es, Europa bis 2050 klimaneutral zu machen. Darüber hinaus ist der sorgsame Umgang mit Ressourcen das Gebot der Stunde. So überrascht es nicht, dass das Systemhaus Schüco die Nachhaltigkeit zum Leitthema des diesjährigen Messeauftritts auf der Bau gemacht hat. Denn das Unternehmen sieht sich und die mit ihm verbundenen Zielgruppen wie Verarbeiter, Planer und Architekten sowie Investoren vor große Herausforderungen bezüglich der Dekarbonisierung im Bauwesen gestellt, die es gemeinsam zu meistern gilt.

Damit niemand angesichts dieser Herausforderungen den Mut sinken lassen muss, stellt Schüco in München sein modulares Angebot zur Dekarbonisierung der Gebäudehülle vor: Unter dem Begriff Carbon Control fasst Schüco alle Produkte und Services zusammen, die Planer und Verarbeiter entlang der Phasen Planen, Bauen, Betreiben und Rückbauen dabei unterstützen, den CO2-Fußabdruck von Fenstern, Türen und Fassade zu minimieren.

Der von der EU-Kommission beschlossene europäische Green Deal verfolgt nichts weniger als das ehrgeizige Ziel, die 27 EU-Mitgliedstaaten bis 2050 klimaneutral zu machen. In einem ersten Schritt sollen die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 sinken. Um dieses Ziel zu erreichen, muss auch die Bauwirtschaft neu ausgerichtet und auf Nachhaltigkeit getrimmt werden. Neben der Verbesserung der Energiestandards von Neubauten sieht sich die Baubranche vor allem vor die Mammutaufgabe gestellt, den großen Gebäudebestand so schnell wie möglich zu sanieren und auf ein neues energetisches Niveau zu heben.

Schon heute fürchten Investoren Wertverluste bei Bestandsgebäuden, die die Nachhaltigkeitskriterien nicht erfüllen. Es ist daher mit einem massiven Einfluss auf die gesamte Baubranche zu rechnen, denn bei der Entscheidung, in welche Produkte investiert wird, spielt künftig immer auch der Aspekt der Nachhaltigkeit eine maßgebliche Rolle. Dieser wird aber auch die Auswahl der Lieferanten durch Projekteure und Generalunternehmer beeinflussen. Die Metallbauer stehen daher vor der Aufgabe, mit den Produkten, die sie ihren Kunden anbieten, Nachhaltigkeitskriterien in den Ausschreibungen zu erfüllen.

Dem Verarbeiter wird folglich nichts anderes übrigbleiben, als sich zum nachhaltigen und klimaneutralen Unternehmen zu wandeln, um weiter bei Auftragsvergaben zum Zug zu kommen. Nicht zuletzt ist auch Schüco als Systemhaus gefordert.

Kick-Off zur Bau

„Die besten Lösungen für die Herausforderungen unserer Kunden zu bieten, ist bei Schüco unser Verständnis von Kundenzentrierung. Die Dekarbonisierung der Bauwirtschaft wird in diesem Jahrzehnt das zentrale Thema der gesamten Branche sein. Daher werden wir auf der Bau 2023 mit Schüco Carbon Control als Leitthema Produkte und Services präsentieren, mit denen unsere Kunden den CO2-Fußabdruck aktiv steuern und minimieren können“, erläutert Martin Rösler, Leiter Marketing.

Sinnbild für das Branchennetzwerk

Die durch Corona bedingte messefreie Zeit hat zu der Erkenntnis geführt, dass noch so ausgefeilte digitale Messeformate kein echter Ersatz für physische Messeauftritte und die damit verbundenen persönlichen Begegnungen sein können. „Diese sind unabdingbar, um sich miteinander auszutauschen und Partnerschaft auch einmal gemeinsam zu feiern“, betont Rösler.

Wenn die Besucher in diesem Jahr auf den Messestand von Schüco zulaufen, werden sie von einem schwungvoll gestalteten Muster der Schüco Grid2Shell Fassade begrüßt. Dabei handelt es sich um eine freitragende Aluminium-Glas-Konstruktion, die aus hochfesten aluminiumlegierten Tragprofilen besteht, die mit speziell angefertigten Knotenelementen verbunden werden. Sie steht damit symbolisch für das Netzwerk, das Schüco mit den internationalen Vertretern der diversen Zielgruppen knüpfen möchte.

Die komplette Titelgeschichte lesen Sie ab Seite 44 in der April-Ausgabe von bauelemente bau.

Mehr zu Carbon Control von Schüco erfahren Sie über diesen Link.

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