6. Juni 2023

Huber & Sohn setzt auf Maschinentechnologie von Biesse

Michael Thaler (l.) und Samson Kröff vor dem Bearbeitungszentrum Winline von Biesse in der Holzfenster-Produktion bei Huber & Sohn. Foto: bauelemente bau

Seit 100 Jahren schon ist die Huber & Sohn GmbH & Co. KG in Bachmehring bei Wasserburg am Inn ansässig und dabei immer in Familienhand geblieben. Mit Josef Huber und seiner Schwester Angelika Huber ist das Unternehmen in der dritten Generation geführt. Das Bestreben von Huber & Sohn ist es, bewährte traditionelle Handwerkskunst mit moderner Fertigungstechnologie zu verknüpfen. Im Bereich Fenster ist dem bayrischen Unternehmen dies im August letzten Jahres mit der Anschaffung des CNC-gesteuerten Multi-Bearbeitungszentrums Winline des italienischen Maschinenherstellers Biesse gelungen. Insbesondere die Erhöhung der Fertigungskapazität sowie der mit dem BAZ mögliche modulare Aufbau eines Holzfensters mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Rahmen- und Flügelvarianten waren für die Anschaffung ausschlaggebend. Speziell im Denkmalschutz kann das Unternehmen damit nun aus einem breiten Produkt-Portfolio schöpfen, aber auch moderne innen flächenbündige Fenstersysteme sind nun durchgängig in Holz und Holz-Alu möglich.

Anfang 2021 hatte Huber & Sohn begonnen, sich mit dieser Investition auseinanderzusetzen. Eine Maschine für die CNC-Bearbeitung gab es zwar schon, diese war jedoch bereits seit über 25 Jahren im Einsatz. „Eine Erweiterungs- oder Neuinvestition war nur unwesentlich teurer als eine Ersatzinvestition. Wir haben uns in der Branche umgeschaut, wer am besten zu uns passen könnte“, berichtet Michael Thaler, Abteilungsleiter Fenster bei Huber & Sohn.

„Mit der Winline von Biesse waren wir in der Lage, eine Effizienzsteigerung von rund 30 Prozent mit derselben Mannstärke zu erzielen und unser Holz- und Holz-Alu-Fenster-Portfolio zu erweitern. Wir haben mit dieser Investition aber auch in die Zukunft geplant.

Dies hat unsere Leistungsfähigkeit verbessert und hilft uns dabei, die Lieferzeiten gerade bei Nachfragespitzen besser im Griff zu haben. Ein weiteres Entscheidungskriterium ist gewesen, mit welcher Maschine auch in zehn Jahren noch eine weitere Kapazitätssteigerung darstellbar ist. Wir haben jetzt definitiv andere Möglichkeiten als vorher!“

Den ausführlichen Bericht veröffentlichen wir in der Doppelausgabe Juni/Juli, die am 22. Juni erscheinen wird.

Weitere Informationen zur Fensterbau-Abteilung von Huber & Sohn erhalten Sie hier.

Zusätzliche Informationen zum Maschinenbauer Biesse erhalten Sie dagegen hier.

 

Sie wollen regelmäßig über aktuellen Neuheiten und Entwicklungen informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter oder schließen ein Abonnement der Print beziehungsweise der e-paper Ausgabe von bauelemente bau ab.

Sie meinen, diese Meldung könnte auch für Ihre Kollegen von Interesse sein? Dann freuen wir uns über Ihre Weiterempfehlung!

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

15. September 2025

Smarthome Box von Rademacher wird Matter kompatibel

Delta Dore Rademacher öffnet sein Smarthome-System für den herstellerübergreifenden Matter-Standard. Mit dem Software-Update 5.9 unterstützt die Steuerungszentrale Smarthome Box ab sofort den offenen Verbindungsstandard. Fachbetriebe …

5. November 2025

Praktische Einblicke in Rückbau-Projekte

Wie gelingt Rückbau in der Praxis – nachhaltig, wirtschaftlich und umsetzbar zugleich? Beim 10. Fachdialog Fassadenplanung „Rückbau in der Praxis“ am 30. Oktober 2025 im Next Studio Frankfurt zeigten Praktiker aus Planung, Metallbau …

3. Juli 2025

Für guten Sonnenschutz sorgen

Der voranschreitende Klimawandel bringt in Deutschland häufigere und intensivere Hitzephasen. Wer neu baut oder ein Haus modernisiert, sollte das berücksichtigen. Doch nicht nur die Sommerhitze spielt bei der Planung von Fassaden eine Rolle. In …

zur Übersicht