„Im Fensterbau geht es um das Kosten-Nutzen-Verhältnis“
Frank Eigenrauch (l.) und Thomas Verhoeven. Foto: Regel-air Becks GmbH & Co. KG
Was waren die Gründe dafür, dass profine den neuen Fensterfalzlüfter FFL-smart der Regel-air Becks GmbH & Co sofort in seine Systemarchitektur aufgenommen hat – und welchen Stellenwert hat die Lüftung? Ein Gespräch mit Frank Eigenrauch, Verkaufsleitung Deutschland profine GmbH, und Thomas Verhoeven, Geschäftsführer Regel-air.
„Lüftung ist gerade ein Riesenthema“, sagt Eigenrauch. „Gerade die schmäleren Flügelbreiten machen es nicht einfacher, die Lüfter im Scherenbereich unterzubringen. Deshalb kamen wir an dem neuen und in der Positionierung weiterentwickelten Ansatz von Regel-air nicht vorbei.“ Ebenso ist es umgekehrt auch für die Lüftungsprofis von Regel-air aus Geldern-Walbeck bedeutsam, „die profine und auch die anderen Systemgeber im Boot zu haben“, so Verhoeven. „Der Kontakt ist ohnehin eng, nicht erst seit wir gemeinsam das heute von beiden Unternehmen eingesetzte Berechnungstool für die Erstellung von Lüftungskonzepten haben entwickeln lassen.“
Eigenrauch ergänzt: „Nur wenn das Thema Lüftung geregelt ist, funktioniert am Ende auch das Fenstersystem dauerhaft so, dass der Verarbeiter zufrieden ist. Dazu kommt das Kosten-Nutzen-Verhältnis: Das muss stimmen im Fensterbau, sonst wird‘s unwirtschaftlich!“.
Automatisierung alternativlos
Deshalb gebe es auch zum Konzept der Automatisierung keine Alternative: „Es macht Sinn, wenn der Lüfter im Bearbeitungszentrum eingefräst wird – deshalb kann ich den Weg, den Regel-air hier geht, absolut nachvollziehen.“ Hinsichtlich der Ansicht, dass Fräsungen im BAZ ein Qualitätsrisiko darstellen würden und daher bei kleineren Volumenströmen das manuelle Einbringen in der Dichtungsebene zu präferieren sei, verweist Eigenrauch im Sinne einer gleichbleibend reproduzierbaren Qualität auf die hohe Prozesseffizienz, von der die Verarbeiter hinsichtlich der maschinellen Fräsung profitierten. „Deshalb haben wir nicht gezögert, den FFL-smart bei uns zu integrieren, schließlich sprechen die Werte zu Luftvolumenströmen und Schallschutz in den Prüfzeugnissen eine deutliche Sprache.“
Verhoeven fügt hinzu: „Unser FFL-smart bietet bis zu 30 Prozent mehr Luft und ist bei höheren Drücken deutlich dichter als alle bis dato verfügbaren Fensterfalzlüfter.“ Grundsätzlich werde bei profine im Fall entsprechender Anfragen zunächst geprüft, „ob neue Entwicklungen gesetzlichen Vorgaben und der Norm entsprechen“, berichtet Eigenrauch.
Lüftungsexpertise aus erster Hand
Im konkreten Fall des neu am Markt eingeführten Regel-air Lüfters FFL-smart hatte sich zunächst die Vertriebsmannschaft für die Marke Kömmerling beim Experten in Geldern-Walbeck informiert: „Es gab eine interne Vertriebstagung bei uns, die gezeigt hat, welche Qualitätsansprüche profine hier bis hin zur Schulung der eigenen Mitarbeiter anlegt“, sagt Verhoeven.
Auf die Homepage von profine geht es hier entlang…
…und zum virtuellen Auftritt von Regel-air gelangen Sie über diesen Link.
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