23. August 2017

?Die Klebetechnik erspart uns viel Wartungsaufwand"

bauelemente bau im Gespräch mit Thomas Arndt, Geschäftsführer der Arndt Fenstertechnik GmbH & Co. KG.

Thomas Arndt: ?Der Vorteil von Gealan STV® ist, dass sich die mit Klebebänder ausgestatteten Profile ganz normal verarbeiten lassen." Foto: bb.

Mit der Klebetechnik STV® (Statische-Trocken-Verglasung) bietet der Profilhersteller Gealan seinen Verarbeitern eine Möglichkeit zur rationellen Fertigung von Fenstern mit verklebten Scheiben. Beliefert werden die Kunden mit Profilen, in denen das Klebeband bereits eingebracht ist, so dass keine Investitionen in neue Maschinen notwendig sind. Zu den überzeugten Anwendern der Technik zählt auch die Arndt Fenstertechnik GmbH & Co. KG mit Sitz in Gattendorf bei Hof. Mit Thomas Arndt, dem Geschäftsführer des Unternehmens sprachen wir über seine Erfahrungen mit der Klebetechnik, die heute schon bei 30 Prozent aller Fensterflügel zum Einsatz kommt.

Seit wann haben Sie die Technik im Einsatz und welche Gründe haben dafür den Ausschlag gegeben?

Wir haben die Statische-Trocken-Verglasung von Gealan schon seit 2012 im Einsatz. Zunächst auf Anfrage einzelner Kunden. Später dann hat uns die Entwicklung hin zu immer größeren und schweren Elementen bewogen, die Klebetechnik verstärkt einzusetzen.

Welche positiven Effekte sind mit dem Einsatz der Technik verbunden?

Die mit STV® verglasten Fenster verhalten sich wie eine stabile Platte. Dadurch haben sich die Einstell- und Nachstellarbeiten deutlich reduziert. Entsprechend positiv war der Resonanz bei unseren eigenen Monteuren als auch bei unseren Handelspartnern. Auch das Phänomen des Ausbeulens des Fensterflügels an der Unterkante unter der Last der Scheibe haben wir mit der Verklebung im Griff.

Lassen Sich die Einspareffekte beziffern?

Das ist schwierig zu ermitteln. Mit der Verklebung wird die Isolierglasscheibe als aussteifendes Element genutzt, so dass die üblichen Setzbewegungen gerade bei schweren und großen Elementen nicht mehr auftreten. Früher mussten unsere Monteure beziehungsweise unser Händler ein- bis zweimal zur Baustelle fahren, um Fenster nachzustellen. Je nach Entfernung kann das darüber entscheiden, ob an einem Auftrag noch etwas verdient wird.

Das komplette Interview mit Thomas Arndt lesen Sie in der neuen Ausgabe von bauelemente bau, welche am 7. September erscheinen wird.

Auf die Homepage von Gealan geht es über diesen Link...

...und wenn Sie virtuell zu Arndt wollen, müssen Sie diesen Link aktivieren.

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