31. August 2017

?Sehen keinen großen Änderungsbedarf"

bauelemente bau im Gespräch mit Manfred Frechen (Geschäftsführer) und Helmut Paß (Prokurist) von German Windows.

v.l.: Manfred Frechen und Helmut Paß. Fotos: German Windows.

Am 1. September letzten Jahres wurde aus dem Fensterbau-Unternehmen Athleticos (Südlohn-Oeding) die neue Fenstermarke German Windows. Der Name soll die direkte Verbindung zu „Qualität made in Germany" aufzeigen und gleichzeitig die Möglichkeiten für eine internationale Expansion offen lassen. Ebenfalls auf der Agenda: Partner für den Fachhandel sein und diesen durch Schulungen sowie verkaufsunterstützende Maßnahmen stärken. Ein Jahr nach der Umfirmierung zieht das Unternehmen nun eine erste Zwischenbilanz. Geschäftsführer Manfred Frechen (62) sowie Prokurist Helmut Paß (54) sehen German Windows gut aufgestellt, aber noch nicht am Ende des Weges angekommen.

Wenn Sie auf die vergangenen 12 Monate seit Anfang September 2016 zurückblicken, was wird Ihnen persönlich in Erinnerung bleiben?

Frechen:
Der erste große Meilenstein war natürlich der Startschuss am 1. September 2016. Die Umfirmierung war bereits von langer Hand geplant. Wir haben uns viel Zeit genommen für Gespräche mit Fachhandelspartnern, haben uns deren Sorgen und Wünsche angehört und überlegt, wie wir ihnen das Geschäft einfacher machen können. Umfassende Marktanalysen führten uns dann Schritt für Schritt zum Kern des neuen Konzeptes, unserem Einfach Prinzip. Der Entschluss, Fachhändler in den Mittelpunkt zu rücken und ihnen Produktübersicht, Verkauf, Montage und Kommunikation zu erleichtern, war also ebenfalls ein Meilenstein auf unserem Weg. Auch unsere eigenen Mitarbeiter haben wir frühzeitig ins Boot geholt, Form und Maßnahmen unserer künftigen Firmenidentität gemeinsam mit ihnen erarbeitet und gestaltet. Daher lag uns ein gelungener Start in den neuen Abschnitt besonders am Herzen. Unternehmerisch gesehen war auch die erfolgreiche Markteinführung unserer drei neuen Produktserien für Aluminium-Haustüren ein großer Moment. Mit den Linien „Modern", „Premium" und „Highlight" haben wir nun passende Türen für jeden Anspruch im Sortiment.

Sehen Sie nach dem ersten Jahr auf Ihrem eingeschlagenen Weg auch schon Bedarf für eine Richtungskorrektur?

Frechen:
Wir sind zuversichtlich was unsere Ausrichtung angeht und sehen keinen großen Veränderungsbedarf. Das heißt jedoch nicht, dass wir Stillstand gutheißen. Die Marke German Windows wollen und werden wir kontinuierlich weiterentwickeln.

Paß:
Auch etwaige Reklamationen oder Kritik sehen wir grundsätzlich als Schlüssel zur eigenen Verbesserung. Nur wer im stetigen und ehrlichen Dialog mit seinen Kunden steht, hat ein genaues Bild von den Bedürfnissen des Marktes.

Das komplette Interview mit Manfred Frechen und Helmut Paß lesen Sie in der Oktober-Ausgabe von bauelemente bau, welche am 5. des zehnten Monats im Jahr erscheinen wird.

Auf die Homepage des Kunststoff-Fensterherstellers aus Südlohn-Oeding gelangen Sie über diesen Link.

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

14. November 2024

Erfolgreicher Start eines neuen Events

Mehr als 400 Besucher aus über 26 Nationen kamen zu dem zweitägigen Event, das über 20 Maschinenvorführungen, zehn Fachvorträge und eine umfassende Ausstellungsfläche mit fast 40 Partnern bot. Die positive Resonanz unter den …

15. April 2024

„Bundesregierung sollte neue Richtlinie schnell umsetzen“

Mit der Verabschiedung der überarbeiteten Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) hat die EU neue Leitplanken insbesondere für die Sanierung des Gebäudebestands geschaffen. Die neuen Vorgaben wurden zwar im Lauf der …

2. Dezember 2024

Gerdes übernimmt Fensterbau Gussek

Die Übernahme des Fensterbaubetriebs Gussek aus Elsnigk (Sachsen-Anhalt) erläutert Peter Simon-Höke, Geschäftsführer der Gerdes GmbH, als eine strategische Entscheidung. Die Fensterfertigung der insolventen Gussek-Gruppe rundet künftig das …

zur Übersicht


Newsletter