14. Januar 2019

?Wir wollen Fenster für das Leben von heute anbieten"

bb im Gespräch mit Jürgen Hoffmann und Peter Kotzur, beide Rehau

Jürgen Hoffmann (l.) und Peter Kotzur. Fotos: bb.

Kurz vor Weihnachten haben wir uns mit zwei recht unterschiedlichen Gesprächspartnern zum gemeinsamen Austausch getroffen. Auf der einen Seite Jürgen Hoffmann, Marktgebietsleiter Fenstersysteme Zentraleuropa bei Rehau. Ein Vertriebsprofi, der weiß wie Märkte und Kunden ticken. Auf der anderen Seite Peter Kotzur, Director Marketing Window Solutions bei Rehau, der als Marketingstratege ein gutes Gespür dafür hat, wie neue Produkte platziert werden müssen, um Erfolg zu haben. Schwerpunkt unseres Gespräches waren die zur Fensterbau Frontale präsentierten Neuheiten beziehungsweise das „Fenster für das Leben von heute". Im Gespräch wurde schnell deutlich, wie gut sich die beiden unterschiedlichen Charaktere ergänzen, was sich auch darin zeigte, wie geschickt sie sich die Bälle im Gespräch zuspielten.

Sie haben auf der Fensterbau Frontale einen Schwerpunkt auf Smarte Fenster gelegt? Was hat Sie dazu veranlasst?

Hoffmann:
Wir wollen mehr Funktionen in unsere Fenster packen, um die Wertschöpfung für uns und unsere Kunden zu verbessern.

Kotzur:
Wir wollen dabei Innovationen mit echtem Mehrwert bieten und das tägliche Leben einfacher, sicherer und oder komfortabler machen.

Wie weit sind Sie im Laufe dieses Jahres mit der Umsetzung gekommen?

Hoffmann:
Wir haben damit auf der Fensterbau Frontale eine Reihe von Themen angerissen. Jetzt geht es an die Umsetzung. Gestartet sind wir mit dem Alarmfenster Smart Guard. Die Lösung haben wir unseren Kunden nach der Messe genauer vorgestellt. Die Resonanz war dabei durchweg positiv. Smart Guard ist jetzt lieferbar und geht in den Markt.

Kotzur:
Die Lösung bietet einen einzigartigen Nutzen, denn sie spricht im Gegensatz zu Alarmanlagen schon an, bevor es zu Beschädigungen kommt oder der Einbrecher gar im Haus steht. Mit einer Drei-Stufen-Lösung machen wir es unseren Kunden ganz bewusst möglichst einfach. Wer nur das Alarmmodul einsetzen möchte, braucht lediglich eine Bohrschablone. Stufe zwei ist die Anbindung einer Sirene zur zusätzlichen lautstarken Abschreckung. Stufe drei ist dann die Option, die Alarmmodule in unsere Smart Home Lösung einzubinden.

Lässt sich das Alarmfenster leichter im Markt platzieren als das von Ihnen vor Jahren entwickelte Lüftungsfenster?

Hoffmann:
Ja, wesentlich leichter. Mit Inovent haben wir eine tolle Lüftungslösung am Markt. Aber Lüftung ist kein einfaches Thema. Es gibt Unsicherheiten wegen der Norm, viele Kunden haben daher Vorbehalte, sich auf automatisierte Lüftungslösungen einzulassen. Wir haben aber auch Kunden, die sich ganz bewusst auf das Thema Lüftung spezialisieren und das mit großem Erfolg. Für einen möglichst großen Erfolg von Smart Guard hatten wir uns vorgenommen, auch eine möglichst einfache Lösung anzubieten. Hinzukommt, dass sich Sicherheit auf Grund der allgemeinen Sensibilisierung für das Thema aktuell sehr gut verkaufen lässt.

Das komplette Interview mit Jürgen Hoffmann und Peter Kotzur lesen Sie in der kommenden Azsgabe von bauelemente bau, welche am 7. Februar erscheinen wird.

Die Internetseite des Systemgebers steuern Sie über diesen Link an.


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