15. März 2019

?Wir wollen andere Themen in den Mittelpunkt stellen"

bb im Gespräch mit Dr. Frederik Lehner, Geschäftsführer Interconnection Consulting.

Foto: Interconnection Consulting.

Am 27. und 28. Juni 2019 veranstaltet das österreichische Marktforschungs-Unternehmen Interconnection Consulting in Wien den 1. Wiener Fensterkongress. Unter dem Motto „Fenstervisionen / Fenstervisionäre" werden branchenbekannte Unternehmerpersönlichkeiten und Innovatoren der Branche, die mit ihren Ideen den Markt maßgeblich gestalten und vorantreiben, einen Einblick in ihre Sicht des Fensters der Zukunft geben. Wir sprachen mit Dr. Frederik Lehner, Geschäftsführer von Interconnection Consulting, über die Zielsetzung und Themen des Kongresses.

Herr Lehner, Kongresse gibt es schon viele. Was hat Sie motiviert dennoch den Wiener Fensterkongress ins Leben zu rufen?

Wir wollen einen Kongress, bei dem jene Menschen im Mittelpunkt stehen, die diesen Markt prägen: Unternehmer, Geschäftsführer und Innovatoren, denn der Fenstermarkt ist kein Zufall, er ist geprägt von den Entscheidungen einzelner.

Was unterscheidet Ihren Kongress von den anderen Angeboten?

Bei vielen Kongressen steht die Technik im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Wir als Marktforscher und Unternehmensberater wollen dagegen Strategien und die Marktentwicklung in den Mittelpunkt stellen. Dies wird am ersten Tag der Schwerpunkt sein, am zweiten Tag wollen wir uns den Innovationen und dem Blick in die Zukunft widmen.

Verbindet sich damit auch ein pädagogischer Hintergedanke? Beschäftigt sich die Branche zu sehr mit der Technik?

Technik ist wichtig, aber noch wichtiger sind die Kunden, die sich in diese Technik verlieben sollen. Wobei die Kunst, das zu bewerkstelligen, natürlich auch eine Technik ist, nämlich Marketing, was auf Spanisch so schön „mercadotecnía" heißt. Letztendlich kann man sich mit Technik alleine kaum differenzieren; darum geht's.

Welche Zielgruppe wollen Sie mit dem Kongress ansprechen?

Wir wollen mit dem Kongress sowohl Teilnehmern aus der DACH-Region als auch aus Osteuropa machen. Ansprechen wollen wir neben den Geschäftsführern aus der Fensterbranche sowie der Zulieferindustrie auch Vertriebsleiter sowie führende Mitarbeiter aus dem Produktmanagement.

Aus welchem Grund haben Sie Wien als Austragungsort gewählt?

Wir als Unternehmen sind in Wien ansässig. Aber das war nicht der wichtigste Grund. Wien verfügt über eine gute internationale Anbindung per Flugzeug, Bahn oder Autobahn, ist also gut erreichbar sowohl für Teilnehmer aus Deutschland und der Schweiz als auch aus Osteuropa. Und nicht zuletzt bietet sich Wien mit seinen Sehenswürdigkeiten und seinem kulturellen Angebot für eine Verlängerung geradezu an.

Welche Teilnehmerzahl haben Sie sich zum Ziel gesetzt?

Der spontane Zuspruch schon in den ersten Tagen stimmt uns zuversichtlich. Mindestens 100 Teilnehmer sollten wir erreichen, mit 100 wäre ich für eine Premiere schon sehr zufrieden. Aber Platz hätten wir auch für 260 Teilnehmer.

Eine Frage noch zum Anschluss: In welchem Rhythmus werden Sie den Wiener Fensterkongress veranstalten?

Wir haben eine jährliche Wiederholung des Kongresses eingeplant.

Mit dem Kongress haben Sie auch einen Fenster Award ausgeschrieben. Was hat Sie dazu veranlasst?

Wir versprechen uns davon eine zusätzliche Attraktivität des Kongresses. Außerdem: wer bekommt nicht gerne einen Preis für seine Leistung verliehen?

Zu welchen Themen erwarten Sie Einreichungen?

Mit Innovation, Marketing und Vertrieb sowie Wachstum und Internationalisierung haben drei Kategorien festgelegt. Gefragt sind Innovationen von Zulieferern der Fensterbranche, die Kunden und Verarbeitern einen echten Nutzen bieten. Im Bereich Marketing + Vertrieb erwarten wir von Fensterherstellern innovative, originelle und effiziente Konzepte. In der Kategorie Wachstum + Internationalisierung wollen wir etwas über Strategien erfahren, die zu steigenden Umsatz.- und Absatzzahlen in einem ausgewählten Markt geführt haben.

Wer wird in der Jury zur Bewertung der Einreichungen sitzen?

An der Jurysitzung am Vorabend des Kongresses werden ein Marketingprofessor, ein Vertreter von unserem Medienpartner bauelemente bau sowie ein Mitarbeiter von Interconnection teilnehmen.

Herr Lehner, wir danken Ihnen für das Gespräch!

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier


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