4. November 2020

Otto-Chemie nimmt neues Werk in Betrieb

Im neuen Werk in Kaltenbrunn hat die erste Fertigungslinie planmäßig ihren Betrieb aufgenommen. Foto: Otto-Chemie

Zwei rund 20 Meter hohe Silos markieren schon von weitem das neue Werk der Fridolfinger Otto-Chemie im Ortsteil Kaltenbrunn: Mit dem Neubau erweitert das mittelständische Familienunternehmen, einer der führenden europäischen Hersteller von Dicht- und Klebstoffen sowie Verguss- und Beschichtungsmaterialien, seine Produktionskapazitäten. Nach einer Bauzeit von nur 18 Monaten wurde die vollautomatische Fertigungslinie des ersten Bauabschnitts im Spätsommer planmäßig in Betrieb genommen.

Die Produktionsanlage wurde eigens für das neue Werk entwickelt und ist die modernste ihrer Art – angefangen von der Entleerung der Tankzüge mithilfe von Pumpen über den Mischer für die Compoundierung bis hin zur vollautomatischen Abfülllinie, an deren Ende ein Roboter unermüdlich Karton um Karton auf Paletten stapelt. Ein neu implementiertes Prozessleitsystem – als Verbindung des Warenwirtschaftsprogramms mit der Maschinenebene – steuert und überwacht den gesamten Prozess.

Geschlossener Prozess

Herzstück der Anlage ist der Mischer für die Compoundierung, der die Qualität des Produktes entscheidend bestimmt. Ihm werden alle Zutaten aus einem in sich geschlossenen System präzise zudosiert: aus den beiden außen liegenden Silos, mehreren innen liegenden Tanks und einer Reihe von IBCs, die produktspezifische Komponenten beinhalten. Nicht minder entscheidend für die Qualität sind die beiden, jeweils acht Kubikmeter fassenden Pufferpressen, wo das Halbfertigprodukt bis zur Übergabe an die Abfülllinie zwischengelagert wird. Erst dann werden die Farbpigmente und gegebenenfalls weitere Komponenten zugegeben und so vermischt, dass ein homogenes Endprodukt entsteht.

Höhere Qualität, weniger Abfall

„Die neue Produktionslinie erhöht nicht nur die Produktionskapazität, sondern liefert auch eine bessere, noch konsistentere Produktqualität“, bekräftigt Otto-Geschäftsführer Johann Hafner. „Gleichzeitig reduziert sie Abfälle und Emissionen: Das ist ein Baustein unseres Konzepts für mehr Nachhaltigkeit, der letzten Endes auch Kunden und Mitarbeitern zugutekommt.“

Auf die Homepage von Otto-Chemie geht es hier entlang.

 

Sie wollen regelmäßig über aktuellen Neuheiten und Entwicklungen informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter oder schließen ein Abonnement der Print beziehungsweise der e-paper Ausgabe von bauelemente bau ab.

Sie meinen, diese Meldung könnte auch für Ihre Kollegen von Interesse sein? Dann freuen wir uns über Ihre Weiterempfehlung!

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

10. April 2024

Neues Bearbeitungs-Zentrum bei Lakal in Betrieb genommen

Bereits im November und Dezember sind im neuen Bearbeitungszentrum von Lakal die ersten Endleisten vom Band gelaufen. Seit Anfang des Jahres ist die neue Anlage nun komplett in den Produktionsablauf integriert. Die Automatisierung dieser Prozess ist für …

14. September 2023

SKZ unterstützt Unternehmen bei nachhaltiger Transformation

Ein effizienter Weg zum klimaneutralen Unternehmen lässt sich über die ursachengerechte Zuweisung von Treibhausgasemissionen zu Anlagen und Prozessen und der Identifikation möglicher Optimierungspotentiale aufzeigen. Das Kunststoff-Zentrum SKZ ist …

5. Januar 2024

bauelemente bau Cartoon

Sie möchten diesen oder einen bereits schon vor einiger Zeit veröffentlichten Cartoon für eine Präsentation oder auf Ihrer Internetseite einsetzen? Dann sprechen Sie uns an, wir schicken Ihnen die entsprechende Datei in hoher Auflösung zu. …

zur Übersicht

Newsletter