1. Februar 2021

Bayerwald bleibt der konsequenten Einzelteilfertigung treu

Neue Weinig-Fensteranlage geht an den Start

Betriebsleiter Karl Kletzander mit Mitarbeitern vor der neuen Fertigungsanlage. Foto: Bachl

Holzfenster und -türen sind seit jeher ein wichtiger Bestandteil des Produkt-Portfolios von Bayerwald®. Dem Bauelementehandel bietet das Unternehmen moderne und klassische Konstruktionen, Holz/Aluminium, Stil- und Denkmalschutzfenster sowie eine breite Holzhaustür-Palette. Um das umfangreiche Programm rationell produzieren zu können, hat das Unternehmen in einen Conturex 326 von Weinig investiert. Dem Prinzip der konsequenten Einzelteilfertigung ist der Hersteller aus Qualitätsgründen aber treu geblieben.

Mittels Fertigungssteuerungsprogramm werden alle Auftragsdaten wie Material- und Stücklisten sowie alle notwendigen Fertigungsschritte innerhalb der Anlage vom Auftragseingang bis zum fertigen Warenausgang je Auftrag erfasst und abgewickelt. Statusmeldungen zum Auftrag sind digital jederzeit für den Mitarbeiter an Terminals abrufbar bis hin zur tatsächlichen Palettierung der fertigen Ware und zum Warenausgang. Besonders innerhalb einzelner Produktionsschritte ergeben sich sowohl Effizienzvorteile als auch qualitative Verbesserungen. Bei Fräsungen und Bohrungen können durch die neue Anlage bereits im ersten Schritt hochwertige Oberflächenergebnisse erzielt werden. Zusätzlich sind die Ergebnisse hier durch die Automatisierung noch präziser.

Akribische Kontrolle vor Beschichtung

Eventuelle Holzfehler wie Ausbrüche oder beim Fräsen der Kontur sichtbar werdende Harz-Gallen werden weiterhin durch ein Mehr-Augen-Prinzip von fachlich qualifizierten Mitarbeitern im Fertigungsprozess geprüft und korrigiert.

Beim Aufbringen der gewünschten Farbbeschichtung setzt Bayerwald weiterhin auf eine Durchlaufanlage. Mit einem dreifachen Beschichtungsaufbau werden hochwertige und witterungsbeständige Oberflächen erreicht. Die Holzprofile werden nach optischer Überprüfung geschliffen und anschließend grundiert. Als zweiter Schritt erfolgen ein erster Zwischenschliff und der erste Farbauftrag. Nach erfolgter Trocknung werden die Teile nochmals geschliffen und zum Abschluss wird die letzte Lage der Oberflächenbeschichtung aufgebracht. Nach einer Trocknungsphase wird die Oberflächenqualität nochmals überprüft und die Einzelteile dann zur Rahmen- und Flügelfertigung gefördert.

Den vollständigen Bericht lesen Sie in der März-Ausgabe von bauelemente bau.

Die Homepage von Bachl erreichen Sie über diesen Link…

…und zu Bayerwald geht es hier entlang.

 

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