3. März 2021

„2. Internationaler Next Facade Summit” stellt Architekturprojekte in den Fokus

Spektakuläre Projekte in Dubai: Die Emirates Towers und das „Museum Of The Future“ im Vordergrund. Foto: Shutterstock

Wie lassen sich komplexe Gebäudehüllen in globalisierten Märkten qualitativ hochwertig, wirtschaftlich und termingerecht realisieren? Diese und weitere Fragen beantworten international erfahrene Architekten und Fassadenplaner am 25. März 2021 ab 16:00 Uhr (CET) im Rahmen des „2. International Next Facade Summit“ im Next Studio by Wicona + Partners in Frankfurt. Die englischsprachige Veranstaltung wird im Livestream übertragen.

Auch die 2. Ausgabe des „International Next Facade Summit“ steht unter dem Motto „Think Globally, Build Locally“. Wie schon bei der erfolgreichen Premiere im Dezember 2020 geben führende Köpfe aus weltweit agierenden Planungs- und Architekturbüros persönliche Einblicke in ihre Arbeit und beleuchten anhand von Best Practise Projekten die Herausforderungen bei Planungs- und Bauprozessen in unterschiedlichen Ländern. Die Moderation übernimmt Dr.-Ing. Werner Jager, Geschäftsführer Technisches Marketing bei Wicona.

Frische, mutige Konzepte

Den Start macht Kai-Uwe Bergmann von der Big Bjarke Ingels Group (New York). Die Projekte des 2006 vom jungen Architekten Bjarke Ingels gegründeten Büros begeistern vor allem durch außergewöhnliche Architekturen sowie frische, mutige Konzepte. Als Leadarchitect und Teilhaber von Big wird Bergmann das im New Yorker Stadtteil East Harlem realisierte „The Smile“ vorstellen und dabei Einblicke in den Designprozess geben. Inspiriert von der Oberfläche des Mondes und den kulturellen Einflüssen des Viertels, fügt sich das T-förmige Gebäude perfekt in die umliegenden roten und braunen Backsteingebäude ein. Die ineinandergreifenden, schachbrettartigen Fassadenpaneele wurden von der Pohl Facade Division – Partner im Next Studio – gefertigt. Zudem stellt Bergmann die im Rahmen der UN-Habitat New Urban Agenda geplante „Oceanix City“ vor – eine einzigartig futuristische Stadt auf dem Wasser.

Umweltschonende Aluminiumlegierung

Der nächste Referent – Dipl.-Ing. Architekt Peter Olbert – arbeitet am Hamburger Standort von Hadi Teherani Architects. Das weltweit bekannte Büro steht für Architektur, die Ganzheitlichkeit, urbanen Anspruch und hochwertiges Design miteinander verbindet. Dies zeigt sich zum Beispiel am im Herzen von Duisburg entstandenen Geschäftshaus „Mercator One“. Hier kam die umweltschonende Aluminiumlegierung Hydro Circal von Wicona zum Einsatz. Konkrete Projekte des Vortrags von Olbert werden die Planung des Geschäfts- und Wohnhochhauses „Deutschlandhaus“ in Hamburg sowie des 32-stöckigen Hochhauses „The Spin“ in Frankfurt/Main sein.

Verantwortungsbewusster Einsatz von Ressourcen

Ebenfalls vertreten ist Sauerbruch Hutton (Berlin). Das vielfach ausgezeichnete Architekturbüro begeistert weltweit immer wieder durch Freude am sinnlichen Umgang mit Raum und Material, die Neugierde auf technische und räumliche Innovation und den verantwortungsbewussten Ressourceneinsatz. Als Partner und Geschäftsführer präsentiert Juan Lucas Young in seinem Vortrag unter anderem das im ökologischen Stockholmer Stadtteil Hammarby Sjöstad entstandene „Stockholm One“. Herausragend dabei ist der Turm, der als nach unten konisch zulaufender Stern konzipiert wurde – eine weithin sichtbare Landmarke. Zudem skizziert der Architekt die ebenfalls eindrucksvollen Bauprojekte „Ernst & Young Hauptverwaltung“ (Luxemburg) sowie „Experimenta“. Das zeichenhafte Gebäude im Zentrum von Heilbronn ist als Raumspirale konzipiert, deren Choreografie auf ihrem ansteigenden Weg differenzierte Raumfolgen und gezielte Blicke in die umgebende Stadtlandschaft inszeniert.

Verbindung von Architektur und Technik

Zum Abschluss schildert Agnes Koltay (Koltay Facades) ihre vielfältigen Projekterfahrungen aus aller Welt. Das Planungs- und Ingenieurbüro mit Standorten in Dubai und Singapur steht für die Verbindung von architektonischem Verständnis und technischer Expertise und hat an zahlreichen herausragenden Gebäudehüllen in Asien und Europa mitwirken können. Zum Beispiel war Agnes Koltay an der Realisierung zahlreicher Hightech-Türme rund um den Burj Khalifa und die Business Bay in Dubai beteiligt – vom Sky View über den Fountainviews bis zum Burj Vista.

Die Teilnahme via YouTube Livestream ist kostenlos. Die Anmeldung ist ab sofort unter diesem Link möglich.

 

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