31. März 2022

Spezialist für solaraktive Gebäudehüllen

Integrierte, solaraktive Fassade an einem Gebäude bei einem Projekt in Europa. Quelle: Grenzebach Envelon GmbH; Fotograf Marc de Winter (Beng Products)

Schon viele Jahre gibt es die Idee, die Fassaden großer Büro- und Fabrikgebäude für Gewinnung von Solarenergie zu nutzen. Konsequent verfolgt wurde dieses Konzept jedoch nicht, so dass es bei einzelnen Objekten blieb und von einem Durchbruch im Markt und einer breiten Anwendung nicht gesprochen werden kann. Daher lässt die Gründung der Grenzebach Envelon GmbH im Oktober letzten Jahres durch die international agierende Grenzebach Gruppe aufhorchen. Denn damit eröffnet sich die Unternehmensgruppe ein neues Geschäftsfeld: solaraktive Gebäudehüllen.

 

Das Unternehmen Grenzebach ist in der Branche als Anbieter von Anlagen für die Produktion und Weiterverarbeitung von industriellem Floatglas bekannt. Die neue Marke Envelon vereint als Teil der Grenzebach Gruppe jahrelange Solar- und Fassadenerfahrung mit der Ingenieurskunst und der Expertise von Grenzebach in der Glasindustrie. „Seit Jahren beschäftigen wir uns bei Grenzebach mit nachhaltigen Lösungen und Zukunftstechnologien. Wir sehen darin und in der Zusammenarbeit mit Envelon einen großen Schritt für mehr Nachhaltigkeit, der nicht nur für heutige, sondern auch für zukünftige Generationen von Bedeutung sein wird“, sagt Dr. Steven Althaus, CEO der Grenzebach Gruppe.

Die Nachfragen nach nachhaltiger Energiegewinnung und CO2-Neutralität steigen und beschäftigen viele Unternehmen. Ebenso sind in vielen europäischen Ländern die photovoltaisch nutzbaren Fassaden- und Gebäudeflächen doppelt so groß wie nutzbare Dachflächen.

Lösungen für die Energiewende

Als Systemanbieter für solaraktive Fassaden und Gebäudehüllen will Envelon zu einer nachhaltigen, klimakonformen, aber auch ästhetischen Energieversorgung von Gewerbe- und Wohnimmobilien sowie öffentlichen Bauten beitragen. Das Envelon-System bietet eine Möglichkeit zur effizienten dezentralen Stromproduktion direkt an der eigenen Immobilie. Den Angelpunkt des Engagements bildet ein flexibler 360-Grad-Ansatz, der neben der Produktion in Deutschland auch die maßgeschneiderte Planung für den jeweiligen Standort sowie die schlüsselfertige Installation umfasst.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Maiausgabe von bauelemente bau, die am 12. Nai auf den Markt kommen wird.

 

Weitere Informationen zu dem neu gegründeten Unternehmen finden Sie hier

 

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