5. April 2022

Adler baut die „Fabrik der Zukunft“

Das Adler-Werk in Schwaz wird in den nächsten Jahren weiter wachsen – unter anderem um eine neue Fabrik, die auf der Grünfläche rechts im Bild entstehen wird. Foto: Adler

Der Lackhersteller Adler blickt auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Quer durch alle Sparten und Vertriebsgebiete konnte der Umsatz auf 151 Millionen Euro gesteigert werden. Allen Krisen – von Corona bis zum angespannten Rohstoffmarkt – zum Trotz war Adler durchgehend produktions- und lieferfähig und hat nach eigenen Angaben rund 4.000 neue Kunden für die Qualitätsprodukte der Schwazer Lackfabrik begeistern können. Doch der Blick von Adler ist schon wieder nach vorn gerichtet: „Wir ruhen uns auf unseren Lorbeeren nicht aus, sondern investieren kräftig in die Zukunft“, betont Geschäftsführerin Andrea Berghofer.

Vor wenigen Jahren hat Adler in Schwaz die modernste Wasserlackfabrik Europas und ein neues Logistikzentrum eröffnet. Nun steht mit dem Projekt „Fabrik der Zukunft“ der nächste Ausbau bevor. In den kommenden Monaten werden ein vollautomatisches Rohstofflager und eine neue Vorkommissionier-Halle entstehen. Dort stellen die Mitarbeitenden die Rohstoffe zusammen, die für jede Produktions-Charge benötigt werden – mit digitaler Unterstützung und an modern und ergonomisch ausgestatteten Arbeitsplätzen. Danach wird eine dritte Produktionshalle für Wasserlacke errichtet, auch ein neuer Wareneingang ist geplant.

Auf dem Weg zu Industrie 4.0

Rund 100 Millionen Euro wird Adler in das Projekt investieren, mit dem das Unternehmen neue Produktionskapazitäten schafft und den Weg zur Industrie 4.0 konsequent weiterführt. „Unser Ziel ist eine Digitalisierung mit Augenmaß, mit der wir unsere Mitarbeiter entlasten und die Qualität unserer Produkte weiter verbessern. Auch in Zukunft stehen unsere top qualifizierten Mitarbeiter im Zentrum unserer Planung“, betont Produktions-Geschäftsleiter Romed Staggl.

Dichtes Service-Netz

Doch nicht nur in die Adler-Zentrale in Schwaz wird investiert, sondern auch in die Außenstellen: In Wien laufen die Vorbereitungen zum Bau eines großzügigen und modernen Servicestützpunkts, die tschechische Tochtergesellschaft von Adler hat bereits kürzlich einen neuen Firmensitz erhalten, und auch in Deutschland soll das Netzwerk von Adler noch engmaschiger geknüpft werden. „Eine der großen Stärken von Adler ist unser Kundenservice. Mit unseren Servicestützpunkten und Tochtergesellschaften in ganz Mitteleuropa sind wir stets nahe bei unseren Kunden und können sie umfassend unterstützen“, sagt Berghofer.

Nachhaltige Philosophie

Mit dem umfangreichen Investitions-Paket bleibt Adler seiner nachhaltigen Unternehmens-Philosophie treu: „Für uns steht nicht der kurzfristige Profit im Vordergrund, sondern langfristige Stabilität und Erfolg“, erklärt Berghofer. Darüber hinaus erneuert Adler damit auch das Bekenntnis zum Standort Schwaz, wo zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Auf die Homepage von Adler gelangen Sie über diesen Link.

 

Sie wollen regelmäßig über aktuellen Neuheiten und Entwicklungen informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter oder schließen ein Abonnement der Print beziehungsweise der e-paper Ausgabe von bauelemente bau ab.

Sie meinen, diese Meldung könnte auch für Ihre Kollegen von Interesse sein? Dann freuen wir uns über Ihre Weiterempfehlung!

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

10. Februar 2026

metall-messe.net geht in die nächste Runde

Der Termin der metall-messe.net 2026 steht fest: Am Donnerstag, 21. Mai 2026, ist der Termin für die nächste Fachmesse der Metallbranche. Die Veranstaltung findet wieder als Branchentreffpunkt im süddeutschen Raum statt, diesmal in der Autalhalle …

11. Juli 2025

Deceuninck erhält erste RecyClass-Zertifizierung

Deceuninck verfügt seit kurzem über die erste RecyClass-Zertifizierung für die Verwendung von recyceltem PVC: Für das Systemhaus ein bedeutender Meilenstein im kontinuierlichen Engagement für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Diese …

9. Juli 2025

Außergewöhnliches Fassadenprojekt möglich gemacht

Für ein außergewöhnliches Fassadenprojekt in Stuttgart vertraute das ausführende Unternehmen Schmitt Glas und Metallbau auf die Kompetenz von Foppe+Foppe als Zulieferer und Problemlöser. Das Fassadenelement des fünfstöckigen …

zur Übersicht